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Brandenburg geht weiter von Tesla-Batteriefabrik in Grünheide aus

Tesla könnte nach amerikanischen Medienberichten die Herstellung von Batterien in Grünheide pausieren. Hintergrund sollen zusätzliche Steuererleichterungen in den USA sein.

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Stoppt die Batterieherstellung für Tesla-Fahrzeuge in Grünheide bei Berlin? Zumindest sorgt ein Medienbericht in den USA für Kopfzerbrechen in Deutschland.
Stoppt die Batterieherstellung für Tesla-Fahrzeuge in Grünheide bei Berlin? Zumindest sorgt ein Medienbericht in den USA für Kopfzerbrechen in Deutschland. © Archiv/Patrick Pleul/dpa

Grünheide. Das Brandenburger Wirtschaftsministerium geht weiter davon aus, dass US-Elektroautobauer Tesla die Batteriefabrik für eine eigene Zellfertigung in Grünheide bei Berlin errichtet.

Das "Wall Street Journal" schrieb am Mittwoch, Tesla pausiere mit seinen Plänen, eigene Batterien in Deutschland herzustellen. Die Herstellung von mehr Batterien in den USA könne Tesla helfen, sich für zusätzliche Steuererleichterungen aus dem Inflationsbekämpfungsgesetz von US-Präsident Joe Biden zu qualifizieren. Das Unternehmen äußerte sich zunächst nicht zu dem Bericht.

Das Brandenburger Wirtschaftsministerium habe am Donnerstag erste Informationen dazu erhalten, erklärte Sprecherin Irene Beringer auf Anfrage. "Möglich scheint, dass Tesla einzelne Prozessschritte in den Werken neu priorisiert, der Standort Grünheide jedoch in Aufbau und mit seinen Arbeitsplätzen so erhalten bleibt."

Der Bau der Batteriefabrik ist fortgeschritten. Das Unternehmen produziert seit März in Grünheide E-Autos. Für die Batteriefertigung hatte Tesla 2021 überraschend auf eine mögliche staatliche Förderung in Milliardenhöhe verzichtet. (dpa)