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Mini Countrymann kommt ab 2023 aus Sachsen

Das Leipziger Werk wird erster Standort, wo die Marken BMW und Mini gemeinsam hergestellt werden.

Der Mini soll künftig auch in Leipzig gebaut werden.
Der Mini soll künftig auch in Leipzig gebaut werden. © BMW

Wenn nicht Corona wäre und Feiern erlaubt, hätten bei dieser Nachricht sicher im Leipziger BMW-Werk die Sektkorken geknallt. Donnerstagabend teilte der Münchner Autobauer mit, den Auftrag zum Bau des vollkommen neu entwickelten Nachfolgemodells vom Mini Countryman an den Produktionsstandort in Sachsen zu vergeben. Schon ab dem Jahr 2023 soll das Fahrzeug in Leipzig vom Band laufen.

Damit wird das Werk mit derzeit 5.300 Beschäftigten zum ersten deutschen Standort, an dem Fahrzeuge der Marken BMW und Mini gemeinsam hergestellt werden. Das neue Crossover-Modell von Mini wird dort sowohl mit Verbrennungsmotoren als auch mit reinem Elektroantrieb produziert werden. Für Leipzig bedeutet das eine kräftige Produktionserhöhung. Denn allein vom aktuellen Mini Countryman werden derzeit jährlich rund 100.000 Fahrzeuge hergestellt.

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„Wir haben in den letzten Jahren kontinuierlich daran gearbeitet, unser Werk in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Nun können wir mit dem Auftrag zur Fertigung des Nachfolgers des Mini Countryman einen weiteren großen Meilenstein anstreben“, sagt Hans-Peter Kemser, Werksleiter in Leipzig. BMW zeige mit der Entscheidung "großes Vertrauen in unsere Kompetenzen und unseren Standort. Dies ist eine tolle Nachricht für die Zukunft unseres Werkes“, so Kemser weiter.

Der sächsische Produktionsstandort ist die Geburtsstätte für Elektromobilität der BMW Gruppe. Seit 2013 wurden dort bereits mehr als 200.000 Exemplare des rein elektrisch angetriebenen Modells BMW i3 gefertigt. Die dabei gesammelte Kompetenz soll zukünftig noch intensiver genutzt werden. Mit einem Investitionsvolumen von mehr als 100 Millionen Euro wird in Leipzig jetzt die Produktion von E-Antriebskomponenten aufgebaut. Ab kommendem Jahr sollen auf einer Fläche von rund 10 000 Quadratmetern angelieferte Lithium-Ionen-Zellen in einem hochautomatisierten Prozess zu standardisierten Batteriemodulen zusammengefügt werden. Aus ihnen werden dann in der Zukunft auch die Hochvoltspeicher für die E-Variante des Mini Countryman bestückt werden. (SZ/nm)

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