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Bettwäsche: Bambus oder Seide?

In seidenem Bettzeug schläft so mancher deutlich besser – es gibt allerdings auch gute Gründe, stattdessen Bambus als Material in den Vordergrund rücken.

© Bildquelle: Walkerssk / pixabay

Vor allem im Beauty-Bereich werden Kissenbezüge dieser Art inzwischen beinahe gefeiert und sie sollen sich positiv auf die Haare und die Haut auswirken. Aber welche Aspekte sprechen letztlich wirklich für einen Kissenbezug aus Bambus? Und was steckt dahinter? Einer der wichtigsten Gründe, die für Bambus sprechen, ergibt sich aus der Nachhaltigkeit dieser Pflanze. Bambus wächst sehr schnell und kann somit immer wieder neu angepflanzt und geerntet werden. Für die Natur ist dies ein klarer Pluspunkt, den wir Menschen uns zunutze machen können. Vor allem auch sind die Materialkosten für Bambus deutlich niedriger als die für die Herstellung von einem Seide Kissenbezug – somit ist es auch ein Kostenfaktor in der Produktion, der für Bambus spricht. Es gibt allerdings noch eine Reihe weiterer Vorteile, die Bambus im eigenen Schlafzimmer bieten kann.

Die Pflege des Materials kann überzeugen

Da im Schlafzimmer oftmals unterschiedliche Temperaturen herrschen, die Heizung an ist oder das Fenster auf Kipp steht, sollte man für die Bett- und Kissenbezüge ein Material wählen, das einfach zu pflegen und zu reinigen ist. Auf Bambus trifft dies in jedem Fall zu. Deutlich wird dies nicht nur im Bett. Auch anderweitig kommt dieses Material immer häufiger zum Einsatz. In Österreich gibt es sogar erste Verkehrsschilder aus Bambus.

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Ein Kissenbezug aus Bambus lässt sich hierbei auch noch besonders einfach pflegen. Das Material ist nicht saugfähig und zudem ist es schmutzabweisend. Auch Verfärbungen sind eher die große Ausnahme. Den Kissenbezug kann man somit ohne Weiteres in die Waschmaschine stecken, während ein Bezug aus Seide zumeist in die Reinigung muss oder mit dem „Handwaschprogramm“ bei nur sehr niedrigen Temperaturen behandelt werden kann.

Dazu kommt, dass Bambus auch eine sehr langlebige und stressresistente Faser ist und daher durch eine optimale Haltbarkeit überzeugen kann. Auch nach vielen Waschgängen sieht Bambus-Bettzeug nach wie vor aus wie neu und kann somit über eine lange Zeit genutzt werden.

© Bildquelle: Catherine Banton / pixabay

Wie steht es um die Atmungsaktivität?

Zahlreiche Menschen bevorzugen des Nachts ein kühles Kissen. Mit einem Bettzeug aus Bambus kann dies beinahe durchgehend garantiert werden. Durch die Beschaffenheit des Materials und dessen Atmungsaktivität erwärmt sich Bambus nur bedingt und bleibt somit, angenehm kühl. Bei Kissenbezügen aus Seide wäre dies anders, da hier ein deutlich engeres Gewebe vorhanden ist. Dieses erwärmt sich leichter.

Der gesundheitliche Aspekt von Bambus im Blick

Zusätzlich gibt es auch noch Faktoren aus dem Bereich Gesundheit, die für Bambus als Bezug sprechen können. Durch das weiche Material werden beispielsweise die Haare nicht so leicht kraus und es lässt sich am nächsten Morgen einfacher kämmen. Weiterhin ist Bambus von Natur aus antibakteriell und wirkt auch antimykotisch und damit gegen Pilze. Dies ist vor allem für Menschen ein Vorteil, die unter Pickeln und Akne leiden. Denn die Haut wird auf diese Weise nicht gereizt und Akne hat keine große Chance (mehr). Nicht zuletzt sorgen diese beiden Aspekte auch dafür, dass der Kissenbezug keine unangenehmen Gerüche annimmt und in jedem Fall frisch wirkt.

Dieser Text entstand in Zusammenarbeit mit dem externen Redakteur S. Piller

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