merken
Bauen und Wohnen

Bohrlöcher: So ist die Rechtslage

Was darf ich beim Bohren und Dübeln in einer Mietwohnung?

©  pixabay.com/Bru-nO (Symbolfoto)

Manche Mieter fragen sich, ob sie dazu verpflichtet sind, Bohrlöcher zu beseitigen. Das kommt ganz auf den Mietvertrag an, sagt Jutta Hartmann vom Deutschen Mieterbund: "Das Beseitigen von Dübeln und das Verschließen der Bohrlöcher gehören zu den Schönheitsreparaturen. Ist der Mieter dazu verpflichtet worden und werden diese bei Auszug fällig, muss er sich auch um die Bohrlöcher kümmern."

Das gilt übrigens auch, wenn Mieter eigentlich von davon befreit sind, aber ungewöhnlich häufig gebohrt hat. Um späteren Ärger zu vermeiden, sollten Mieter bereits vorhandene Bohrlöcher beim Bezug der Wohnung protokollieren lassen. "Es ist in jedem Fall ratsam, den Ist-Zustand der Wohnung bei Einzug genau zu dokumentieren und das Protokoll von beiden Parteien unterzeichnen zu lassen."

VARO Direct
Grüner heizen, Haushaltskasse entlasten
Grüner heizen, Haushaltskasse entlasten

Kunden von VARO Energy Direct können jetzt im Rahmen einer besonderen Aktion viel Geld beim Brennstoffeinkauf sparen.

Grundsätzlich seien Mieter in der Gestaltung ihrer Wohnungen aber frei. "Sie können selbst entscheiden, wie viele Regale und Bilder sie aufhängen", sagt Hartmann. Spätere Schönheitsreparaturen müssen Mieter jedoch fachgerecht ausführen, sonst machen sie sich schadensersatzpflichtig. Das gilt auch, wenn die Wand bei Bohrarbeiten erheblich beschädigt wird, etwa Beton abplatzt. (dpa/tmn)

Mehr zum Thema Bauen und Wohnen