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Brücken-Ruine wird endlich erneuert

Die schlechteste Brücke im Kreis Görlitz steht in Rennersdorf. Aber nicht mehr lange, denn bald sollen die Baufahrzeuge anrollen.

Die desolate Brücke in Rennersdorf soll ab April erneuert werden. Sie verbindet die Straße am Abzweig Rittermühle mit der Rennersdorfer Hauptstraße.
Die desolate Brücke in Rennersdorf soll ab April erneuert werden. Sie verbindet die Straße am Abzweig Rittermühle mit der Rennersdorfer Hauptstraße. © Matthias Weber/photoweber.de

Der Landkreis wird voraussichtlich im April beginnen, die wohl marodeste Brücke im Kreis zu erneuern. Wie Jens Ziegler, Sachgebietsleiter Straßen- und Tiefbau, auf Nachfrage bestätigte, seien für den Ersatzbau der Rennersdorfer Brücke viele Angebote von Baufirmen eingegangen, so dass nach dem nötigen Beschluss im März mit einem Baubeginn Anfang des zweiten Quartals gerechnet werden könne. Geplant ist, dass die Arbeiten im Dezember abgeschlossen werden sollen.

Dass die Brücke jetzt überhaupt instandgesetzt werden kann, liegt vor allem am positiven Fördermittelbescheid, der Anfang Oktober bekannt wurde. Da Sachsen seit einigen Monaten nur wenige Gelder für Straßenbauprojekte ausreicht, begrüßte es der Herrnhuter Stadtrat damals ausdrücklich, dass diese mit Warnbaken vollgestellte Brücke endlich erneuert werden kann. Allerdings wünschen sich die Herrnhuter ebenso dringlich eine generelle Sanierung der Kreisstraße, die als Hauptstraße durch Rennersdorf und Berthelsdorf führt, denn sie ist in Gänze in einem schlechten Zustand.

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Insgesamt sind für die Erneuerung der maroden Brücke reichlich eine Million Euro vorgesehen, sagte Sachgebietsleiter Ziegler auf Nachfrage. Nach Angaben des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr hatte das Sächsische Wirtschaftsministerium für die Rennersdorfer Kreisstraßen-Brücke über das Berthelsdorfer Wasser 680.000 Euro zugesagt. Das entspricht 90 Prozent der förderfähigen Kosten, hieß es damals.

Die Brücke ist eine wichtige Verbindung für den lokalen Verkehr zwischen der S144 und der Kreisstraße 8613. Das Bauwerk wurde Anfang der 1940er Jahre errichtet. Wegen der standsicherheitsgefährdeten Randbereiche wurde die Fahrbahn bereits eingeengt - ein wahrer Warnbaken-Wald säumt seither die Brücke. Mit dem Neubau soll die Tragfähigkeit der Brücke verbessert werden und die Erweiterung auf eine Breite von 6,50 Metern zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen.

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