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Bauen und Wohnen

Die eigene Stromversorgung finanzieren

Immer mehr Bauherren und Hausbesitzer tragen sich mit dem Gedanken, die eigenen Energien für die eigene Immobilie auf Nachhaltigkeit umzustellen.

© Bildquelle: seagul / pixabay

Der Gedanke ist mehr als lobenswert, doch damit ist zumeist eine recht hohe Investition verbunden. In den letzten Jahren haben sich effektive Finanzierungsmöglichkeiten dafür entwickelt, mit denen sich beispielsweise die eigene PV Anlagen ohne Risiko realisieren lässt.

Risikolose Finanzierung der PV-Anlage via Photovoltaik Contracting

Wer sich selbst mit dem Gedanken trägt, auf dem Dach eine Photovoltaikanlage zu installieren, muss sich mit einer Investition in mindestens fünfstelligem Bereich anfreunden können. Wenn diese Summe für den vollständigen Kauf der PV Anlage fehlt, bieten sich auf dem Markt smarte Finanzierungsmöglichkeiten. Beispielsweise bei dem sogenannten Photovoltaik Contracting übernimmt ein Vermittler oder eine Drittfirma die Errichtung und Planung der Photovoltaikanlage – dieses Unternehmen sorgt auch für die notwendigen Sicherheiten in der Finanzierung. Der Betrieb der Anlage wird für eine vorab definierte Laufzeit festgesetzt. In dieser Vertragslaufzeit zahlt der Verbraucher für den Eigenverbrauch. In der Fachsprache ist vom Contracting die Rede. Diese alternative Finanzierungsmöglichkeit bietet den Vorzug, risikolos zu den regenerativen Energien überzugehen.

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Die Vorteile beim Contracting auf einen Blick

Das Modell punktet mit einem festgesetzten Strompreis über die gesamte Laufzeit. Zuzüglich zahlen die Kunden eine jährliche Dachpacht. Die daraus erzielten Ersparnisse teilt sich der Kunde mit der Firma, die für die Umsetzung, Installation und den Betrieb der PV Anlage sorgt. Mit diesem Modell geben die Hausherren einen Großteil der Verantwortung in andere, professionelle und erfahrene Hände ab. Ein geringes Risiko, die Möglichkeit nachhaltige und regenerative Energien zu nutzen gehen einher mit einer günstigen Finanzierbarkeit. Aus diesem Grund steigt die Nachfrage nach dem Photovoltaik Contracting stetig an.

Darüber hinaus sollten sich die Hausherren über die vielfältigen Photovoltaik-Förderungen informieren. Dieses Thema ist äußerst komplex und lässt sich nicht in wenigen Worten erklären. Zumeist gibt es zwischen den einzelnen Bundesländern enorme Unterschiede. Viele Förderaktionen haben eine begrenzte Laufzeit. Andere sind auf bestimmte Branchen spezialisiert. Von daher sollte ein Experte vor Ort feststellen, für welche Förderungen der Hausbesitzer infrage kommt und welche Voraussetzungen daran gebunden sind.

Die passende Versicherung für die Photovoltaik Anlage

Neben der Finanzierbarkeit und dem sicheren Betrieb ist die Versicherung der Dachanlage ein entscheidendes Thema, das vor dem Projekt in die Planung mit einzubeziehen ist. Über eine passende PV-Versicherung kann der Käufer die Risiken in Verbindung mit der Finanzierung und mit dem Fremdkapital minimieren. In einem Schadensfall würde die Versicherung die Kosten in Verbindung mit der Entsorgung, der Reparatur und der Bewegung der Einzelteile übernehmen. Darüber hinaus springt die Versicherung bei einem Ausfall der Anlage ein und sorgt für einen Ersatz in Bezug auf den Energieertrag.

Zumeist lassen sich diese Versicherungen unkompliziert vor der Umsetzung der Projekte umsetzen. In jedem Fall lohnt es sich, die Versicherungen im Hinblick auf die Preise und Services sowie der Deckungssumme zu vergleichen. Dann können die Kunde auf Nummer sicher gehen, dass sie sich nicht nur für die passende Finanzierung entschieden haben, sondern ihre neue Dachanlage mit der entsprechenden staatlichen Förderung und einer Versicherung ausstatten. So sollte sich die Anlage innerhalb kürzester Zeit amortisieren und dem eigenen Objekt die Möglichkeit geben, nachhaltig und umweltgerecht für eine bessere Umwelt einzustehen.

Dieser Text entstand in Zusammenarbeit mit dem externen Redakteur P.Zeiger

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