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Bauen und Wohnen

PECH, etc.: Erste-Hilfe-Tipps für Heimwerker

Heimwerker können viele Verletzungen durch Vorsicht vermeiden. Für den Fall, dass doch etwas passiert, geben Unfallchirurgen Tipps:

© pexels.com/RODNAE Productions (Symbolfoto)

Kurz nicht aufgepasst und schon landet der Hammer auf dem Finger oder das Cuttermesser in der Hand: Unfälle können beim Heimwerken schnell passieren. Daher rät die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) dazu, konzentriert zu arbeiten.

Auch das richtige Werkzeug sowie feste Schuhe können Verletzungen verringern. Außerdem sollten Heimwerker weder einen Tisch noch einen wackeligen Hocker oder einen Stuhl als Ersatz für eine feste Leiter verwenden, raten die Experten.

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Kühlen, verbinden, hochlegen

Wenn doch etwas passiert, können Erste-Hilfe-Maßnahmen Linderung verschaffen. Die Unfallchirurgen raten: Wer sich etwa die Hand quetscht, sollte die PECH-Regel anwenden: Pause, Eis, Kompression (compression), Hochlegen.

Bei einem Hammerschlag auf den Finger kann man die Stelle, wenn es keine offene Wunde gibt, ebenfalls mit einem feuchten Tuch kühlen. Bei einem Schnitt mit dem Cuttermesser sollte man die Blutung mit einem sauberen Tuch stoppen.

Verletzungen beobachten und Folgen abklären

Danach gilt es, die Verletzung zu beobachten: Spätestens dann, wenn die Heimwerkerin oder der Heimwerker auch am Folgetag noch Beschwerden hat, etwa Schmerzen oder eine nicht nachlassende Schwellung, sollte ein Arzt aufgesucht werden, um Brüche oder andere Folgen abzuklären.

Ein Bluterguss unter dem Nagel könnte etwa auf einen Bruch des Fingerendgliedes hindeuten. Wenn nach Schnittwunden der Finger kribbelt oder taub ist, könnte ein Nerv verletzt sein, warnen die Experten. (dpa/tmn)

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