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Bauen und Wohnen

Nach Umbau Versicherungsschutz prüfen

Wer saniert oder umbaut, sollte das dem Wohngebäudeversicherer unbedingt mitteilen. Im besten Fall kann sogar Geld gespart werden.

©  pixabay.com/stevepb (Symbolfoto)

Aufgrund der Corona-Pandemie haben die Menschen im vergangenen Jahr deutlich mehr Zeit im eigenen Zuhause verbracht. "Viele Eigenheimbesitzer*innen haben die Corona-Pandemie zum Anlass genommen, Umbauprojekte an und in ihrer Immobilie in Angriff zu nehmen" , sagt André Boudon, Geschäftsführer Wohngebäudeversicherung beim Vergleichsportal CHECK24.

"Bauliche Maßnahmen sollten dem Wohngebäudeversicherer unbedingt mitgeteilt werden. Das ist aus zwei Gründen wichtig: Für Sanierungsmaßnahmen erhalten Versicherte häufig Rabatte, außerdem verhindern sie eine Unterversicherung."

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Bis zu 60 Prozent Versicherungsbeitrag sparen

Sanierungsmaßnahmen, z. B. eine neue Dachbedeckung oder Heizungsanlage, senken nicht nur Energiekosten, sie können sich auch positiv auf den Versicherungsbeitrag auswirken. Geben Verbraucher*innen die Arbeiten bei ihrer Wohngebäudeversicherung an, profitieren sie häufig von attraktiven Rabatten.

In einer Beispielberechnung sparen Versicherte sogar deutlich mehr als die Hälfte des Jahresbeitrags ihrer Wohngebäudepolice - im günstigsten Tarif zahlen sie statt 235 Euro jährlich nach einer Kernsanierung nur noch 94 Euro. Ob und unter welchen Voraussetzungen ein Versicherer Sanierungsnachlässe gewährt, ist in den Versicherungsbedingungen aufgeführt.

Nach Baumaßnahmen Unterversicherung vermeiden

Nach baulichen Veränderungen sollten Verbraucher*innen den Versicherungsschutz der
Wohngebäudeversicherung prüfen. Wurde z. B. zusätzliche Wohnfläche durch den Anbau eines Wintergartens geschaffen oder wurden die Bäder erneuert, dann sollte dies unbedingt bei den Angaben zur Versicherung berücksichtigt werden. An- und Umbauarbeiten sollten in jedem Fall gemeldet werden, um eine Unterversicherung zu vermeiden.

"Eine Unterversicherung liegt dann vor, wenn der tatsächliche Neubauwert des Hauses die Summe übersteigt, zu der es versichert ist" , sagt André Boudon von CHECK24. "Im Schadensfall kann es dann passieren, dass Versicherte einen Teil aus eigener Tasche bezahlen müssen - das sind schnell einige Tausend Euro."

Viele Versicherer bieten einen Unterversicherungsverzicht an. Bei solchen Tarifen verzichtet der Wohngebäudeversicherer im Schadensfall auf die Prüfung einer möglichen Unterversicherung und leistet bis zur vereinbarten Versicherungssumme. Wichtig: Die Angaben zur Immobilie müssen wahrheitsgemäß und aktuell sein, z. B. zur Wohnfläche und weiteren Merkmalen wie Ausstattung, Gebäudetyp und Baujahr. (ots)

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