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Bauen und Wohnen

"Schlüsselfertig"? Angebote genau prüfen!

Einfach in ein fertiges Haus einziehen: Schlüsselfertig-Anbieter machen das möglich. Aber bei Vertragsabschluss sollten Hausbauer genau hinschauen.

©  pixabay.com/geralt (Symbolfoto)

Schlüsselfertighäuser sind beliebt. Denn sie ermöglichen es, ein Bauvorhaben schnell umzusetzen. Die Angebote der Firmen sollten Bauherren aber gut prüfen, rät der Verband Privater Bauherren (VPB). Denn in den Verträgen können sich Fallen verstecken.

Skepsis ist zum Beispiel angebracht, wenn der Zahlungsplan dem Baufortschritt weit voraus eilt. Für den Bauherren ist das unter Umständen ein Risiko: Im Falle einer Insolvenz der Baufirma droht ihnen der Verlust der bereits gezahlten Beträge.

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Wird der Einzugstermin zudem ohne Pufferzeiten geplant, kann das Bauherren unter Druck setzen. Stehen die Umzugswagen schon vor der Tür, sehen sie sich möglicherweise gezwungen, weitgehend unfertige oder mit wesentlichen Mängeln behaftete Bauten abzunehmen.

Bei der Auswahl der Baufirma sollten sich Kunden daher an einer Reihe von Fragen orientieren, rät der VPB: Wie lange ist die Firma schon am Markt? Hat sie einen Ruf zu verlieren? Hält die Firma sich an Transparenzregeln im Umgang mit Verbrauchern?

Ein Tipp: Sich nicht nur von der Wirtschaftsauskunft blenden lassen. Diese Bonitätsauskunft wird meist nur in der Rückschau betrachtet. Abzuraten ist außerdem von Firmen, die keine unabhängigen Sachverständigen der Verbraucherschutzverbände auf den Baustellen zulassen wollen. Informationen zum aktuellen Bauvertragsrecht hat der VPB in einem Ratgeber zum Bauvertragsrecht zusammengefasst. (dpa-tmn)

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