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Pirna: Die Frau an der Tank-Front

Isabell Meißner in Pirna hat den zurzeit wohl heikelsten Job Deutschlands: Tankwart. Muss sie die Wut über den Spritpreisschock ausbaden?

Von Jörg Stock
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"Der Preis wird ganz woanders gemacht." Isabell Meißner (37) aus Tharandt ist die Chefin von Pirnas Sprint-Tankstelle. Wohin die Reise mit den Spritkosten geht, vermag auch sie nicht zu sagen.
"Der Preis wird ganz woanders gemacht." Isabell Meißner (37) aus Tharandt ist die Chefin von Pirnas Sprint-Tankstelle. Wohin die Reise mit den Spritkosten geht, vermag auch sie nicht zu sagen. © Daniel Schäfer

Ein Mann steckt die Zapfpistole in sein Fahrzeug. Der Liter Super kostet gerade zwei Euro sechsundzwanzig. Was er darüber denkt? "Ich hab' so einen Hass, ich sag' nichts!" Und redet doch gleich weiter. Er ist Selbstständiger, seit 1981. Er ist in der Reisegastronomie tätig, fährt viel umher. Die Spritpreise findet er zum Kotzen. Und die Regierung auch. Unfähig, das Land zu leiten, das ist sein Urteil. Als Unternehmer, sagt er, hat er es heute schwerer "als zu Kommunistenzeiten".

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