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Heizkostenhilfe: So viel Geld erhalten Besitzer von Öl-, Holz- und Kohleheizungen

Heute hat Sachsen Details zu den Härtefallhilfen bekanntgeben. Die Erstattungssummen dürften oft enttäuschen, zeigt ein Fall aus Ostsachsen.

Von Andreas Rentsch
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Roland Niklaus heizt sein Haus mit Öl. Der Rentner aus Frankenthal bei Bischofswerda hat sich die voraussichtliche Höhe der Härtefallhilfe ausrechnen lassen - und ist enttäuscht.
Roland Niklaus heizt sein Haus mit Öl. Der Rentner aus Frankenthal bei Bischofswerda hat sich die voraussichtliche Höhe der Härtefallhilfe ausrechnen lassen - und ist enttäuscht. © Uwe Soeder

Wann bekommen Haushalte in Sachsen, die mit Öl, Flüssiggas, Kohle, oder Holz heizen, endlich finanzielle Hilfe vom Staat für ihre extrem hohen Kosten beim Brennstoffkauf? Das wüsste auch Roland Niklaus gern. Der 70-Jährige und seine Frau heizen ihr Haus in Frankenthal bei Bischofswerda mit Öl. Im Frühjahr 2022 hat das Ehepaar mehr als 3.200 Euro für eine Tankfüllung gezahlt.

Bereits im Dezember vergangenen Jahres hatte der Bundestag beschlossen, Privathaushalte von den extrem hohen Kosten des Brennstoffkaufs im Laufe des Kalenderjahres 2022 zu entlasten. Doch die Umsetzung der sogenannten Härtefallregelung auf Länderebene zieht sich hin.

Einen Erstattungsantrag zu stellen, ist in Sachsen erst ab dem 8. Mai möglich. Zumindest lässt sich bereits jetzt ausrechnen, welche Summe voraussichtlich ausgezahlt wird. Verbraucherzentralen haben dafür vor zwei Wochen einen Onlinerechner eingerichtet. Sächsische.de hat mit den Daten von Familie Niklaus eine Beispielrechnung angestellt.

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