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Bauen und Wohnen

Stromsparen nicht nur der Umwelt zu Liebe

Das Jahr neigt sich dem Ende und neben dem Versicherungswechsel bei Autos könnte man auch einen Blick auf die letzte Stromrechnung des vergangenen Jahres werfen.

© Gundula Vogel / pixabay

Nicht zuletzt auch durch Homeoffice wurden in diesem Kalenderjahr die eigenen Geräte daheim öfter benutzt als in den Jahren zuvor. Der Rechner samt Monitor läuft acht Stunden am Tag. Dazu kommen die üblichen Haushaltsgeräte und das häufigere Kochen in den heimischen vier Wänden. All das sind Energieverbraucher, die die Stromkosten nicht unerheblich in die Höhe treiben können.

Stromsparende Geräte nutzen

Empfehlenswert ist die Prüfung der Energieeffizienz der elektrischen Geräte, wie beispielsweise dem Kühlschrank oder der Waschmaschine. Einfach am Gerät selbst oder in der Bedienungsanleitung schauen. Altgeräte sind nicht so energieeffizient wie moderne Verbraucher. Das macht sich vor allem bei Geräten bemerkbar, die dauerhaft im Betrieb sind. Kühlschränke oder Gefriertruhen sollten daher mit einer Energieeffizienzklasse A+ bis A+++ ausgestattet sein. Die Geräte sind in der Anschaffung zunächst recht teuer, aber die höhere Energieeffizienz wird sich auf der nächsten Stromrechnung teilweise sogar signifikant bemerkbar machen. Wer noch mit Halogen-Strahlern die Zimmer „beheizt“ oder die gute alte Glühbirne verwendet, dem sei gesagt, dass dies nicht mehr wirklich zeitgemäß ist, die LED-Alternative benötigt für die gleiche Ausleuchtung nur einige wenige Prozent des Stromes im Vergleich zu den alten Modellen, also raus damit!

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Effizientes Kochen

Wer viel zu Hause ist, isst auch viel zu Hause. Beim Kochen mit dem eigenen Herd wird viel Energie benötigt – ein Elektroherd hat eine Energieleistung von rund 4 kWh. Wer kochen möchte, sollte bei der Zubereitung der Speisen Deckel für Töpfe und Pfannen verwenden. Der Energieverbrauch kann so bereits um ca. ein Drittel gesenkt werden. Wasser sollte im Wasserkocher gekocht werden, da es deutlich schneller ist und nur halb so viel Energie verbraucht wie beim Kochen auf dem Herd. Beim Backen kann mit der Verwendung der Umluftfunktion ebenfalls Strom gespart werden.

Einfach mal den Stecker ziehen

Etliche Verbraucher, wie Fernseher, Stereoanlage oder Spielekonsolen verschwenden Energie im Stand-by-Betrieb. Mit durchschnittlich rund 10 Watt kommt in der Summe, auf ein gesamtes Jahr hochgerechnet, ein paar Kilowatt zusammen. Es empfiehlt sich einfach mal den Stecker zu ziehen, um nicht unnötig Strom zu verbrauchen. Doch oft wird das Ladegerät vom Smartphone oder Tablet in der Steckdose gelassen und frisst weiter Strom. Eine einfache und effektive Methode ist eine abschaltbare Steckdose oder Steckdosenleiste zu verwenden.

Warum nicht mal den Stromanbieter wechseln?

Daneben besteht die Möglichkeit, über einen Stromanbieterwechsel zu günstigeren Tarifen zu gelangen. Zahlreiche Kunden sind seit Jahren bei ein und demselben Anbieter wie beispielsweise den Stadtwerken. Oft sind hier die Gebühren höher als bei anderen Anbietern, was man im Einzelfall prüfen kann. Der beste Tarif lässt sich sehr schnell im Netzt über einen Stromanbieter Vergleich herausfinden. Mit dem Wechsel des Anbieters können je nach Jahresverbrauch durchaus bis zu mehreren Hundert Euro im Jahr gespart werden. Zu einer Unterbrechung der Stromversorgung kommt es dank der Gesetzeslage aber nicht – also keine Sorge beim Anbieterwechsel.

Wer im kommenden Jahr Strom sparen und Energiekosten senken möchte, sollte unsere Tipps beherzigen. Außerdem ist dies auch gut für das eigene Umweltgewissen, denn mit der Produktion von Elektro-Energie werden immer noch die größten Emissionen generiert und damit sind auch leider immer noch extrem hohe Belastungen für unsere Umwelt verbunden. Mit diesen kleinen Tipps lassen sich jährlich bis zu mehreren Hundert Euro sparen, die beispielsweise in die Altersvorsorge gesteckt werden können.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der externen Redakteurin K. Siebert.

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