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Fairgabe in der Warteschleife

Sachsen harrt weiter eines Vergabegesetzes mit sozialen und ökologischen Standards. Der Entwurf soll noch 2022 stehen, doch es gibt Bedenken.

Von Michael Rothe
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Aktivisten von Sachsens sechs "Fair Trade Towns" stellen vor dem Sächsischen Landtag eine textile Lieferkette nach: von der geernteten Baumwolle über billige Näherinnen und verantwortungslose Einkäufer bis hin zu scheffelnden Managern.
Aktivisten von Sachsens sechs "Fair Trade Towns" stellen vor dem Sächsischen Landtag eine textile Lieferkette nach: von der geernteten Baumwolle über billige Näherinnen und verantwortungslose Einkäufer bis hin zu scheffelnden Managern. © dpa

Pech für Demonstranten, wenn ihre Themen nicht auf der Tagesordnung des Sächsischen Landtags stehen. Dann werden Sie und Ihr Anliegen in die äußerste Ecke des Vorplatzes verbannt – wie am Donnerstag ein Dutzend Aktivisten der sächsischen „Fairtrade Towns“. Sie fordern faire öffentliche Auftragsvergabe sowie die Aufnahme verbindlicher ökologischer sowie sozialer Kriterien in Sachsens Vergabegesetz und suchen vor der Plenarsitzung den Dialog mit Abgeordneten. Vertreter von Linken, SPD, Grünen lassen sich darauf ein, teilen sie doch das Anliegen. Und eine Schulklasse, die den Landtag besucht, interessiert sich. Manchmal hupt ein vorbei fahrendes Auto.

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