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Ferrero: Belgische Fabrik fährt nach Salmonellen-Ausbruch wieder hoch

Nach dem großen Salmonellenausbruch startet die Produktion wieder. 10.000 Teile wurden in der Fabrik ausgebaut und gereinigt. Was Ferrero jetzt plant.

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Belgien, Arlon: Ein Polizeifahrzeug steht während des Salmonellenausbruchs vor der Ferrero-Fabrik.
Belgien, Arlon: Ein Polizeifahrzeug steht während des Salmonellenausbruchs vor der Ferrero-Fabrik. © Eric Lalmand/BELGA/dpa

Paris/Arlon. Nach dem internationalen Rückruf von Kinder-Schokolade-Produkten will Ferrero die für den Salmonellen-Ausbruch verantwortlich gemachte Fabrik im belgischen Arlon wieder in Betrieb nehmen. "Wir haben eine Wiederinbetriebnahme ab dem 13. Juni beantragt, um so schnell wie möglich wieder mit der Produktion zu starten", sagte Ferrero-Frankreich-Chef Nicolas Neykov der Zeitung "Le Parisien" am Freitag. Den belgischen Behörden sei dazu Anfang Mai ein Hygieneplan vorgelegt worden.

Tausend Beschäftigte sind demnach mit den Vorbereitungen der Wiederinbetriebnahme beschäftigt. 10.000 Teile in der Fabrik seien demontiert und einzeln gereinigt worden.

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Im April hatte Ferrero das Werk nach einer Häufung von Salmonellen-Infektionen, die mit "Kinder"-Produkten aus der Fabrik in Verbindung gebracht wurden, auf Behördenanweisung schließen müssen.

Alle Kinder-Schokolade-Produkte, die in Arlon hergestellt und ausgeliefert wurden, wurden zurückgerufen. Wie Neykov sagte, ging es um mehr als 3.000 Tonnen an Produkten, im Ostergeschäft gab es einen Umsatzeinbruch um 40 Prozent. Als Ursache für die Infektionsfälle wurde ein Filter in einem Tank der belgischen Fabrik ausgemacht.

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Wie der Ferrero-Chef sagte, sollen Rohstoffe künftig komplett vom Rest der Fabrik aufbewahrt werden, um erneute Hygieneprobleme zu verhindern. Mitarbeiter sollten zudem eine Schleuse passieren, um zu verhindern, dass Erreger von außerhalb in den Produktionsprozess gelangen. Weltweit sei das Unternehmen vielfältigen Überprüfungen und Kontrollen unterzogen worden. Künftig würden auch die Eigenkontrollen zur Hälfte von externen, zertifizierten Laboren vorgenommen. (dpa)

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