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Leben und Stil

Hier gibt es 0,2 Prozent Zins auf Tagesgeld

Bei vielen Geldinstituten müssen Sparer inzwischen sogar Strafzinsen zahlen. Wer allerdings sucht, findet noch Konten mit Ertrag.

Wer ein wenig sucht, findet weiterhin auch Bankangebote mit Zinsen - trotz vieler Institute, die inzwischen Negativzinsen von den Sparern verlangen.
Wer ein wenig sucht, findet weiterhin auch Bankangebote mit Zinsen - trotz vieler Institute, die inzwischen Negativzinsen von den Sparern verlangen. © Christin Klose/dpa

Berlin. Anfangs waren es große Summen, für die Bankkunden Strafzinsen zahlen mussten. Inzwischen sind es schon kleine Beträge, für die Sparer zur Kasse gebeten werden. Mit dem "Verwahrungsentgelt" holen sich die Banken vom Kunden die 0,5 Prozent Strafzinsen zurück, die sie selbst an die Europäische Zentralbank zahlen müssen.

Kunden sollten Minuszinsen aber nicht einfach hinnehmen, sondern können die Bank wechseln. Das rät die Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift "Finanztest" (Ausgabe 6/2021). Noch immer gebe es Anbieter, die Zinsen zahlen.

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Die Zeitschrift listet in einer Top-20-Aufstellung von Tagesgeldkonten überregionale Angebote für einen Beispielbetrag von 5.000 Euro auf. Mit 0,2 Prozent Zins und Rendite pro Jahr vorn landeten in der Liste die Bank11, Leaseplan Bank, Sberbank Direct, TF Bank, Klarna Bank und Advanzia Bank.

Für größere Beträge lohnen sich Festgelder

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Generell sollte ein Tagesgeldkonto nur für notwendige, täglich verfügbare Rücklagen genutzt werden, raten die Warentester. Für größere Beträge lohnen sich hingegen Festgelder. Die höchste Rendite der getesteten Banken bot hier zum Untersuchungszeitpunkt laut Stiftung Warentest die niederländische Leaseplan Bank: Bei einem Jahr Laufzeit wird dort ein Festgeld von mindestens 1.000 Euro mit 0,55 Prozent und bei zwei Jahren Laufzeit mit 0,65 Prozent verzinst. (dpa)

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