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BGH-Urteil: Ostsächsische Sparkasse muss Sparern Zinsen nachzahlen

Die Verbraucherzentrale Sachsen hat erfolgreich gegen zu niedrige Zinssätze der Sparkasse für Prämiensparer geklagt. Doch nicht alle betroffenen Kunden profitieren vom Urteil.

Von Sylvia Miskowiec
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Die Ostsächsische Sparkasse ist mit einer Bilanzsumme von 16,1 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Ostdeutschland.
Die Ostsächsische Sparkasse ist mit einer Bilanzsumme von 16,1 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Ostdeutschland. © dpa

Wie hoch müssen Sparzinsen sein? Erstmals hat sich dazu heute der Bundesgerichtshof geäußert und damit die Ostsächsischen Sparkasse in die Pflicht genommen. Denn die hat in ihren sogenannten Prämiensparverträgen, die zwischen 1993 und Juni 2010 angeboten worden waren, zu niedrige Zinssätze angewendet. Dagegen hatte die Verbraucherzentrale Sachsen (VZS) geklagt - und Recht bekommen. Gemäß dem Urteil der Karlsruher Richter muss als Referenzzinssatz der Zinssatz des Bundeswertpapieres mit der Kennnummer WU9554 angewendet werden.

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