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Arbeit und Bildung

Fit for future in Sachsen

Eine virtuelle Ausstellung zeigt, woran im Freistaat geforscht und gearbeitet wird. Sie soll junge Leute für eine berufliche Zukunft in der Region begeistern.

Die Ausstellung “F.I.T. for future“ war 2020 im Rahmen der Sächsischen Landesausstellung zu sehen. Nun geht sie virtuell in eine zweite Runde.
Die Ausstellung “F.I.T. for future“ war 2020 im Rahmen der Sächsischen Landesausstellung zu sehen. Nun geht sie virtuell in eine zweite Runde. © Vavona

An welchen Themen arbeiten Sachsens Forscher? Was stellen sächsische Unternehmen her? Und in welchen Branchen gibt es gerade besonders viele freie Stellen? Antworten auf diese und ähnliche Fragen will die virtuelle Ausstellung “F.I.T. for future“ geben, die vor kurzem offiziell eröffnet wurde. Die Exposition ist im vergangenen Jahr im Rahmen der 4. Sächsischen Landesausstellung „Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen“ entstanden und war im Souterrain des Audi-Baus in Zwickau zu sehen.Das große Ziel: Neben dem vielfältigen Blick in die Geschichte der sächsischen Wirtschaft, sollte auch gezeigt werden, was hiesige Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Institutionen heute zu bieten haben und an welchen Fragen der Zukunft sie gerade arbeiten.

Infos auf dem 360-Grad-Rundgang

Aufgrund der Corona-Beschränkungen hatte sie jedoch viel weniger Besucher erreicht als geplant. Unter anderem Wirtschaftsminister Martin Dulig hatte sich deshalb für eine zusätzliche Präsentationsmöglichkeit stark gemacht. „Es war mir ein besonderes Anliegen, die Ausstellung weiterhin zugänglich zu machen. Ich freue mich, dass dies – auch mit Unterstützung der Aussteller – gelungen ist“, so Dulig. Besonders an Wirtschaft und Technologie interessierte junge Leute seien eingeladen, den 360-Grad-Rundgang zu nutzen. Der bietet ein abwechslungsreiches Programm zu Forschung und Entwicklung, innovativen Produktionsabläufen sowie zur beruflichen Orientierung. Die Abkürzung F.I.T. steht dabei für die drei Bereiche Forschung, Innovation und Technologie der Zukunft. Die digitale Ausstellung führt durch fünf Räume mit den Themenfeldern “Licht.Klang.Projektion“, “Forschung und Innovation“, “Smarte Produktionsprozesse“, “Experimentierwerkstatt“ sowie “Berufe und Arbeitswelten von morgen“.

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Unterstützt wurde die Schau von den sächsischen Kammern, verschiedenen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen. “Unternehmerisches Denken und Erfindergeist“ seien wesentliche Gründe für das Selbstbewusstsein und den internationalen Erfolg der sächsischen Wirtschaft, so der Minister. Wer sich davon überzeugen will, kann die Ausstellung noch bis Ende 2022 besuchen. Der Zugang ist kostenfrei.Die 4. Sächsische Landesausstellung war nach Einschätzung des Kultusministeriums trotz der Pandemie ein Erfolg. Rund 104.000 Besucher kamen vom 11. Juli 2020 bis 1. November 2020 in die Zentralausstellung oder eine der Neben-Schauen. Mit dem zweiten Lockdown musste die Landesausstellung dann endgültig schließen. Gleichzeitig endete am 31. Dezember auch das Jahr der Industriekultur 2020 in Sachsen.

Die virtuelle Ausstellung „F.I.T. for future“ ist hier erreichbar.

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