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Nicht jede Klinik in Sachsen darf mehr alle Operationen anbieten

Neue Mindestmengen bei großen Eingriffen sollen das Risiko für Patienten senken. Damit müssen sich einige Kliniken umstellen.

Von Stephanie Wesely
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Operationen bergen auch Risiken. Deshalb müssen Kliniken durch Mindestfallzahlen ihre Erfahrung auf dem Gebiet nachweisen.
Operationen bergen auch Risiken. Deshalb müssen Kliniken durch Mindestfallzahlen ihre Erfahrung auf dem Gebiet nachweisen. © dpa

Viele Menschen haben ein ungutes Gefühl, wenn sie operiert werden müssen. Wird alles gut gehen? Neben Routineeingriffen gibt es tatsächlich Operationen, die sehr komplex und damit mit einem höheren Risiko verbunden sind. Hier kommt es vor allem auf die Erfahrung des Operateurs an. Statistiken belegen: Je öfter ein Arzt komplizierte Operationen durchführt, desto besser ist in der Regel das Ergebnis. Deshalb hat der Gemeinsame Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für sieben Indikationen Mindestmengen festgelegt. Nur, wenn ein Krankenhaus diese Zahl an Behandlungen durchführt, bekommt es dafür Geld von den Krankenkassen. „Die Mindestmengen sorgen nachweislich für mehr Routine, weniger Komplikationen und eine geringere Sterblichkeit der Behandelten“, sagt Carola Reimann, Chefin des AOK-Bundesverbandes.

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