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Antikes statt Mode

In der früheren Boutique "Helena" am Zittauer Rathausplatz öffnet am Dienstag das "Antiklädchen". Für Inhaberin Uta Hielscher ist es auch eine Rückkehr.

Uta Hielscher eröffnet ihr "Antiklädchen" am Rathausplatz in Zittau.
Uta Hielscher eröffnet ihr "Antiklädchen" am Rathausplatz in Zittau. © Matthias Weber

Dass antike, besondere Gegenstände beliebt sind, ist nicht erst durch die TV-Kultsendung "Bares für Rares" deutlich geworden. Möbel aus der Biedermeier-Zeit oder der Jugendstil-Epoche versprühen einen Hauch von Nostalgie in der Wohnung - und sind zudem langlebig. Nur zwei von vielen Gründen, die für antikes Interieur sprechen.

Auf Antikes hat sich auch Uta Hielscher spezialisiert. Seit nunmehr elf Jahren betreibt sie ein Antikgeschäft - zuerst in Zittau auf der Löbauer Straße und seit drei Jahren an der Hauptstraße in Großschönau. Nun kehrt die Antikhändlerin nach Zittau zurück - ohne dabei ihr Geschäft in Großschönau aufzugeben. Am Zittauer Rathausplatz eröffnet Uta Hielscher am 1. Dezember einen zweiten Laden.

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Mit der Idee, sich zu erweitern, habe sie sich noch gar nicht so lange getragen, sagt die Großschönauerin. Die Räumlichkeiten mussten zum einen vom Ambiente passen und gut gelegen sein. Beides trifft aus Sicht von Uta Hielscher auf das Geschäft unweit des Zittauer Rathauses zu. "Wenn es nicht der Rathausplatz wäre, würde ich es vielleicht nicht machen", meint Uta Hielscher.

Früher Modeboutique, nun Antikladen.
Früher Modeboutique, nun Antikladen. © Matthias Weber

Nach mehreren Schließungen wieder eine Eröffnung

In dem kleinen Laden wurde bis zum Frühjahr 2018 Mode verkauft, seitdem wurde ein Nachmieter gesucht. Und nun, nach fast drei Jahren, gefunden. Die Eröffnung des Antiklädchens ist wieder eine gute Nachricht für den zuletzt etwas "gebeutelten" Rathausplatz. Immer wieder hatten hier Geschäfte geschlossen - zuletzt der "Schuhhof" an der Ecke Frauenstraße.

Schon in den vergangenen Tagen konnte man beim Blick durchs Schaufenster erkennen, was in der früheren Modeboutique künftig gehandelt werden soll. Uta Hielscher hat den Laden ganz nach ihrem Geschmack eingerichtet. Antike Schränke stehen neben uralten Kommoden und Truhen, die Regale sind mit altem Porzellangeschirr, Besteck oder Puppen gefüllt. Auch besondere Gegenstände schmücken den Laden, so wie die große weiße Hirschfigur. Im Angebot hat sie derzeit ebenso alten Weihnachtsschmuck.

Antike Stücke sind in der Regel 100 Jahre und älter. Viele der Gegenstände im Zittauer "Antiklädchen" haben diese Zeit schon hinter sich, Uta Hielscher bietet aber auch einzelne Exponate an, die jünger sind.

Das Angebot soll ebenso Touristen ansprechen, die gern einmal in Antikgeschäften stöbern kommen. Das weiß die Antikhändlerin bereits aus ihrem Großschönauer Geschäft, wo immer mal Urlauber aus dem Trixi-Park oder dem Zittauer Gebirge reinschauen.

Wie man die antiken Gegenstände an die Frau oder den Mann bringt, weiß Uta Hielscher als Verkäuferin sehr genau. Schon vor der Gründung ihres Antikgeschäftes war sie im Handel tätig. 2009 spezialisierte sie sich dann auf Antiksachen und machte sich mit dem "Antiklädchen" selbstständig.

Allerdings verkauft sie nicht nur Antikes, sondern bietet darüber hinaus Dienstleistungen wie Beräumungen und Haushaltsauflösungen an.

- Das "Antiklädchen" am Zittauer Rathausplatz ist Mo, Di, Do und Fr von 14 bis 17 Uhr sowie Mi von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

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