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Wirtschaft

Rewe beendet Russland-Geschäft

Weil er die Marktführerschaft nicht übernehmen kann, zieht sich Handelsriese Rewe zurück - und konzentriert sich auf einen anderen Markt.

© dpa/Oliver Berg

Wiener Neudorf. Die Rewe-Gruppe verkauft ihre 161 Supermärkte in Russland an die russische Kette Lenta. Der deutsche Handels- und Tourismuskonzern setzt künftig auf Märkte innerhalb der Europäischen Union, gab die in Österreich ansässige Tochter Rewe International am Donnerstag bekannt.

Aufgrund der Situation und Entwicklung des russischen Marktes sei es dort nicht möglich, die Marktführerschaft zu übernehmen. "Daher haben wir entschieden, uns im Vollsortiment auf die erfolgreichen EU-Märkte zu konzentrieren und unsere Mittel in diese Länder zu fokussieren", sagte Espen B. Larsen, Vorstand bei Rewe International. 2020 hatte sich Rewe bereits von seinen Supermärkten in der Ukraine getrennt.

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Rewe war seit 2004 in Russland tätig und beschäftigte zuletzt mehr als 5.400 Mitarbeiter im Großraum Moskau. Die Läden, die unter der Marke Billa operieren, sollen nach Freigabe durch die Wettbewerbsbehörde als Lenta-Märkte weitergeführt werden. Weiter tätig ist Rewe International in Österreich, Italien, der Slowakei, Tschechien, Ungarn, Kroatien, Rumänien, Bulgarien und Litauen. (dpa)

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