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Arbeit und Bildung

Handelskammertag vergibt Umweltpreis

Unternehmen, die sich für Umweltschutz und Nachhaltigkeit stark machen, können sich bis September für eine besondere Auszeichnung bewerben.

Unternehmen, die konkrete Projekte zum Umwelt- und Klimaschutz umgesetzt haben, können sich für den den Deutschen Umweltmanagement-Preis bewerben.
Unternehmen, die konkrete Projekte zum Umwelt- und Klimaschutz umgesetzt haben, können sich für den den Deutschen Umweltmanagement-Preis bewerben. © AdobeStock

Es ist eine Premiere, die im Zeichen der Zeit steht. Ohne ernsthaftes Handeln im Umweltschutz geht es nicht mehr. Und weil Preise manchmal auch motivieren können, lobt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) erstmals eine besondere Auszeichnung aus.

Gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium, dem Verband für Nachhaltigkeits- und Umweltmanagement und dem Umweltgutachterausschuss soll in diesem Jahr der Deutsche Umweltmanagement-Preis verliehen werden.

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Unternehmen und Organisationen können ihn „für herausragende Leistungen im Klima- und Umweltschutz sowie in der Umweltkommunikation“ bekommen. Bewerbungen sind bis zum 15. September möglich. Die Preisverleihung findet im November statt. Vergeben wird die Auszeichnung in drei Kategorien.

Klimabilanz verbessern

Unter „Beste Maßnahme Umweltschutz“ fallen demnach Projekte, die im Rahmen eines Umweltmanagements zur Verbesserung der Umweltleistung von Prozessen, Produkten oder Dienstleistungen einer Organisation umgesetzt worden sind.

Firmen, die aktiv zur Reduktion von Emissionen und zur Verbesserung der Klimabilanz beitragen, können sich für die Kategorie „Beste Maßnahme Klimaschutz“ bewerben. Die dritte Kategorie ist den „Umwelterklärungen“ gewidmet. Sie sollen in kurzer Form das Umweltmanagementsystem eines Unternehmens nach außen hin darstellen sowie Kennzahlen und Umweltziele zeigen. Gefragt sind „Best Practice Beispiele, die Vorbild und Ideengeber für die Umweltberichterstattung sind“.

Die Kategorien 1 und 2 stehen allen Organisationen offen, die über ein strukturiertes Umweltmanagement verfügen, zum Beispiel eine gültige EMAS-Registrierung oder eine Zertifizierung nach ISO 14001, Ökoprofit, QuB oder Grüner Hahn/Gockel. In der Kategorie 2 sind auch Organisationen zugelassen, die über eine Zertifizierung nach ISO 50001 verfügen. Die eingereichten Maßnahmen müssen an mindestens einem Standort der Organisation in Deutschland innerhalb der vergangenen drei Jahre umgesetzt worden sein. An der Wettbewerbskategorie 3 können nur Organisationen teilnehmen, die über eine aktive EMAS-Registrierung verfügen. Die eingereichte Umwelterklärung muss von einem zugelassenen Umweltgutachter validiert sein und das aktuelle Umweltmanagementsystem sowie Umweltaspekte, Umweltauswirkungen und Umweltleistung des erfassten Standorts oder der Organisation abbilden.

In jeder der drei Kategorien werden zwei Organisationen ausgezeichnet und zur Preisverleihung bekanntgegeben. Über die Vergabe entscheidet eine Jury, die unter anderem aus Experten des Umweltministeriums und des Industrie- und Handelskammertages besteht. (WeSZ)

Bewerbungen können ab sofort bis zum 15. September 2021 unter [email protected] eingereicht werden.

Fragen zum Bewerbungsverfahren werden über E-Mail unter oder telefonisch beantwortet.

www.dihk.de

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