merken
Wirtschaft

Jenoptik will Produktion in Dresden ausbauen

Der Konzern aus Thüringen baut im Dresdner Norden und will so die Kapazitäten verdoppeln. Etwa 60 neue Jobs werden geschaffen.

Die Sonne spiegelt sich im Schriftzug "Jenoptik" auf dem Dach des Konzernsitzes in Jena.
Die Sonne spiegelt sich im Schriftzug "Jenoptik" auf dem Dach des Konzernsitzes in Jena. © dpa

Jena/Dresden. Der Thüringer Technologiekonzern Jenoptik investiert rund 70 Millionen Euro in eine Fabrik für Mikrooptiken und Sensoren in Dresden. Damit werde als Reaktion auf eine hohe Nachfrage nach Ausrüstung für die Halbleiterindustrie die Fertigungskapazität in der sächsischen Landeshauptstadt etwa verdoppelt, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Jena mit.

Auf einem 24.000 Quadratmeter großen Grundstück im Airportpark unweit des Dresdner Flughafens, entstehen demnach ein Produktionsgebäude und ein neuer Bürokomplex.

Einkaufen und Schenken
Nur einen Klick entfernt
Nur einen Klick entfernt

Hier erhalten Sie nützliche Tipps und die aktuellsten Neuigkeiten rund ums Thema Einkaufen und Geschenke aus Ihrer Region.

Der Baubeginn solle 2022 erfolgen. Der Produktionsstart in der Reinraum-Fabrik sei für Anfang 2025 geplant. "Wir wollen für unsere Mikrooptik-Aktivitäten bewusst in Deutschland und in Dresden investieren, dem Silicon Valley Deutschlands, einem hervorragenden Standort der Halbleiterindustrie", erklärte Jenoptik-Chef Stefan Traeger.

Weiterführende Artikel

Silicon Saxony: "Wir sind der beste Standort"

Silicon Saxony: "Wir sind der beste Standort"

Erstmals leitet der Chef einer Softwarefirma den Verband Silicon Saxony. Dirk Röhrborn sagt, warum er mit der nächsten Mikrochipfabrik rechnet.

Jenoptik baut Reinraumfabrik in Dresden

Jenoptik baut Reinraumfabrik in Dresden

Jenoptik will in Dresden investieren: Der ostdeutsche Technologiekonzern hat am Flughafen ein Grundstück gekauft.

Jenoptik sei in Dresden seit 2007 mit einer Fertigung vertreten. Mit der Investition werde die Zahl der Arbeitsplätze von jetzt 50 auf 110 erhöht. Das börsennotierte Unternehmen hat insgesamt rund 4400 Beschäftigte im In- und Ausland. 2020 belief sich der Konzernumsatz auf rund 767 Millionen Euro. (dpa)

Mehr zum Thema Wirtschaft