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Brandenburg will zwei Jänschwalde-Blöcke später stilllegen

Braucht Deutschland für Energieunabhängigkeit die Braunkohle? Brandenburg sagt ja - und will den Betrieb des Kraftwerks Jänschwalde verlängern.

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Das Kraftwerk Jänschwalde bei Cottbus soll in größerem Umfang weiterlaufen als zunächst geplant.
Das Kraftwerk Jänschwalde bei Cottbus soll in größerem Umfang weiterlaufen als zunächst geplant. © dpa/Patrick Pleul

Potsdam/Jänschwalde. Die Brandenburger Landesregierung will die endgültige Stilllegung von zwei Blöcken des Braunkohlekraftwerks Jänschwalde verschieben, um die Energieabhängigkeit von Russland zu verringern. Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) schlug in einem Brief an Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) vor, als ersten Schritt die sogenannte Sicherheitsbereitschaft für zwei Blöcke des Kraftwerks zu verlängern, die eigentlich in diesem und nächstem Jahr auslaufen soll.

Damit könne bei einer Unterbrechung von Erdgaslieferungen aus Russland schnell ein Ersatz für Kraftwerke bereitgestellt werden, die dann abgeschaltet werden müssten, schrieb Steinbach in einem Brief an Habeck.

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Die Ministerpräsidenten der Ost-Länder mit Braunkohletagebau, Dietmar Woidke (Brandenburg, SPD), Michael Kretschmer (Sachsen, CDU) und Reiner Haseloff (Sachsen-Anhalt, CDU) waren bereits am Mittwoch auf Konfrontationskurs zu Habeck gegangen, weil die Ampel-Koalition den Kohleausstieg nach Möglichkeit von 2038 auf 2030 vorziehen will. (dpa)

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