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2021 fliegt der erste Deutsche mit SpaceX ins All

Ein Saarländer wird im kommenden Herbst mit dem neuen amerikanischen Raumschiff von SpaceX ins All geschickt. Auch Sachsen ist beteiligt.

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Der deutsche Astronaut Matthias Maurer fliegt nächstes Jahr zur ISS.
Der deutsche Astronaut Matthias Maurer fliegt nächstes Jahr zur ISS. © Nicole Fischer/ESA/dpa

Dresden. Im Herbst kommenden Jahres startet der nächste deutsche Astronaut zur Internationalen Raumstation. Dann ist auch ein Experiment der TU Dresden mit dabei. Der aus dem Saarland stammende Matthias Maurer fliegt mit dem neuen amerikanischen Raumschiff von SpaceX als Astronaut der Europäischen Raumfahrtagentur Esa ins All. Das haben Montagabend die an der Raumstation ISS beteiligten Weltraumorganisationen gemeinsam mitgeteilt.

Derzeit befindet sich Matthias Maurer zum Training in den USA: „Ich freue mich ganz besonders auf diese Reise, auch weil ich an Bord eines neuen Raumschiffes bin.“ Gemeinsam mit zwei Nasa-Astronauten wird Maurer dann Mitglied der dritten SpaceX-Crew sein. 2002 hatte Elon Musk dieses Unternehmen gegründet.

35 Experimente aus Deutschland geplant

Matthias Maurer ist Materialwissenschaftler und hat selbst mehrere Patente zu neuen Technologien. Um neuartige Materialien und Technologien wird es verstärkt auch in dem halben Jahr auf der ISS gehen. 35 Experimente aus Deutschland sind derzeit vorgesehen, müssen aber alle noch abschließend bestätigt werden. Für die aufwendige Ausbildung daran bleibt dann nur vergleichsweise wenig Zeit.

Metabolic-Space 2 vom Dresdner TU-Institut für Luft- und Raumfahrttechnik soll den Stoffwechsel von Maurer während des Fluges in der Raumstation analysieren, teilte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt der SZ mit. An einem weiteren Experiment ist die Leipziger EMS GmbH beteiligt. Dabei geht es um neue Trainingsbekleidung mit Muskelstimulation. (SZ/sts)