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Deutschland & Welt

Arzthelferin darf ins All fliegen

Eine 29-jährige Arzthelferin aus den USA soll noch in diesem Jahr in den Weltraum starten. Möglich machte das ein junger Milliardär.

Hayley Arceneaux, Arzthelferin aus den USA, könnte möglicherweise noch in diesem Jahr in den Weltraum fliegen.
Hayley Arceneaux, Arzthelferin aus den USA, könnte möglicherweise noch in diesem Jahr in den Weltraum fliegen. © Mike Brown/American Lebanese Syrian Associated Cha

New York. Eine 29-jährige US-Arzthelferin, die als Kind eine Knochenkrebs-Erkrankung besiegt hat, könnte möglicherweise noch in diesem Jahr in den Weltraum fliegen. Hayley Arceneaux, die an einem Kinderkrankenhaus in Memphis arbeitet, werde Teil der "Inspiration4" betitelten Mission, die der US-Milliardär Jared Isaacman bei SpaceX gebucht hat, wie das private Raumfahrtunternehmen in der Nacht zum Dienstag mitteilte.

Vor rund vier Wochen hatte der 37 Jahre alte Milliardär, der sein Geld unter anderem mit der Zahlungsabwicklungsfirma Shift4 Payments gemacht hat, bekannt gegeben, dass er einen Raumflug bei SpaceX gebucht habe - und die restlichen drei Plätze darin für den guten Zweck vergeben wolle. Der Flug solle noch in diesem Jahr starten, teilte SpaceX am Montag mit. In der Vergangenheit hatte die Firma selbst gesetzte Fristen allerdings wiederholt nicht eingehalten. Es wäre die erste Mission, bei der keiner der Teilnehmer ein bei einer Raumfahrtbehörde angestellter Profi-Astronaut ist.

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Zuvor war bereits bekannt geworden, dass frühestens im kommenden Jahr vier Männer aus den USA, Kanada und Israel als Weltraumtouristen zur Internationalen Raumstation ISS fliegen sollen. Der US-Unternehmer Larry Connor, der israelische Geschäftsmann und Pilot Eytan Stibbe und der kanadische Investor Mark Pathy wurden für die "Ax-1" betitelte Mission ausgewählt, die das Unternehmen Axiom Space gemeinsam mit der US-Raumfahrtbehörde Nasa und SpaceX organisiert. Kommandant der Mission soll der frühere Nasa-Astronaut Michael Lopez-Alegria werden. Medienberichten zufolge kostet das Ticket für diese Mission rund 55 Millionen Dollar (etwa 45 Millionen Euro). (dpa)

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