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Drei russische Kosmonauten von der ISS zurück auf der Erde

Nach 200 Tagen im All sind sie gut in Kasachstan gelandet. Drei andere Kosmonauten kamen gerade erst auf der ISS an. Und dort wird es jetzt richtig voll.

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Die russische Raumkapsel «Sojus MS-21» landet mit drei russischen Kosmonauten von der Internationalen Raumstation ISS in der Steppe Zentralkasachstans.
Die russische Raumkapsel «Sojus MS-21» landet mit drei russischen Kosmonauten von der Internationalen Raumstation ISS in der Steppe Zentralkasachstans. © Pavel Kassin/Roscosmos State Space Corporation/dpa

Moskau. Drei russische Kosmonauten sind nach rund 200 Tagen auf der Internationalen Raumstation ISS wieder auf der Erde gelandet. Oleg Artemjew, Denis Matwejew und Sergej Korssakow dockten am Donnerstag mit einer "Sojus"-Kapsel von der ISS ab und landeten einige Stunden später in der Steppe Zentralkasachstans, wie auf Live-Bildern der US-Raumfahrtbehörde Nasa zu sehen war. Zuvor hatte Artemjew am Mittwoch das Kommando über die ISS an die italienische Astronautin Samantha Cristoforetti übergeben - sie übernahm die Rolle als erste Frau aus Europa.

Neben Cristoforetti sind noch die Nasa-Astronauten Bob Hines, Kjell Lindgren und Jessica Watkins an Bord der ISS, in der vergangenen Woche kamen zudem die Kosmonauten Sergej Prokopjew und Dmitri Petelin sowie der Nasa-Astronaut Frank Rubio hinzu.

In der kommenden Woche soll es noch voller werden: Die "Crew-5", bestehend aus der Nasa-Astronautin Nicole Aunapu Mann und ihrem Nasa-Kollegen Josh Cassada sowie dem japanischen Astronauten Koichi Wakata und der russischen Kosmonautin Anna Kikina, sollen mit einem "Crew Dragon" zur ISS starten. Der Hurrikan "Ian" verzögerte ihren Start allerdings auf frühestens Mittwoch, wie die Nasa am Donnerstag mitteilte. (dpa)