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Wirtschaft

Widerstand gegen den Flughafen-Ausbau

Der Leipziger Airport will sich deutlich erweitern. Anwohner fürchten eine Zunahme von nächtlichen Flügen - und protestieren gegen die Pläne.

Der Flughafen Leipzig/Halle hat für Frachtmaschinen eine Nachtflugerlaubnis.
Der Flughafen Leipzig/Halle hat für Frachtmaschinen eine Nachtflugerlaubnis. © dpa/Jan Woitas

Leipzig. Gegen den geplanten Ausbau des Flughafens Leipzig/Halle regt sich erheblicher Widerstand. Bei einer Kundgebung vor der Landesdirektion in Leipzig wollten das "Aktionsbündnis gegen den Flughafenausbau" und die Bürgerinitiative "Gegen die neue Flugroute" am Montag eine Protestnote mit mehr als 7.500 Ablehnungen überreichen.

"Wir brauchen endlich ein Flughafenmoratorium für diese lauteste stadtnahe nächtliche Lärmquelle Deutschlands", sagte der Sprecher der Bürgerinitiative, Matthias Zimmermann, laut einer Mitteilung.

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Der Flughafen - inzwischen der zweitgrößte Frachtairport in Deutschland - plant eine deutliche Erweiterung. Vor allem die erwartete Zunahme von nächtlichen Flügen sorgt für Kritik. Der Flughafen hat für Frachtmaschinen eine Nachtflugerlaubnis. "Statt einer Intensivierung des Frachtflugverkehrs soll der Freistaat eine klimagerechte Verkehrswende einleiten, zum Beispiel durch eine schrittweise Verlagerung der Fracht auf die Schiene", betonte Elisabeth Reckmann vom Aktionsbündnis.

Gegen die Pläne konnten seit November Einwendungen bei der Landesdirektion Sachsen gemacht werden. Die Frist dafür läuft an diesem Montag ab. (dpa)

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