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Deutschland & Welt

Raumstation ISS droht früheres Ende

Wegen zunehmender technischer Störungen könnte die Internationale Raumstation schon viel eher als gedacht aus dem Verkehr gezogen werden.

Die Internationale Raumstation (ISS) in der Erdumlaufbahn.
Die Internationale Raumstation (ISS) in der Erdumlaufbahn. © Nasa/dpa

Moskau. Das Aus für die mehr als 20 Jahre alte Raumstation ISS könnte doch früher kommen als zuletzt gedacht. Nach 2024 werde eine Entscheidung auf Grundlage des technischen Zustands der Station getroffen, teilte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos am Sonntag der Staatsagentur Tass zufolge mit. Die bislang gültige Vereinbarung der internationalen Partner sieht einen Weiterbetrieb zunächst noch für die nächsten drei Jahre vor.

Vize-Regierungschef Juri Borissow sagte dem Staatsfernsehen, Russland könnte schon ab 2025 aussteigen. "Es ist mehr als fair, sie (die Partner) rechtzeitig zu warnen." In der vergangenen Zeit habe es immer häufiger Berichte über technische Störungen gegeben, sagte er. Zuletzt stand die ISS wegen Luftlecks in den Schlagzeilen.

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Erst Anfang März hatte der Vize-Vorsitzende des russischen Raumfahrtunternehmens RKK Energija, Juri Gidsenko, gesagt, dass die ISS bis mindestens 2028 im All bleiben solle. Diese Entscheidung sei auf "höchsten Ebenen" getroffen worden. Russland will eine neue Raumstation bauen. Offiziell gab es aber noch keine Entscheidung dazu.

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Beschlossen hat Roskosmos Tass zufolge, dass in Zukunft das neue Raumschiff "Orjol" (Adler) - der Nachfolger der "Sojus" - im Süden Russlands bei der Stadt Orenburg landen soll und nicht mehr in der Steppe in der zentralasiatischen Republik Kasachstan. (dpa)

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