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Wirtschaft

Maredo kommt zurück

Einige Restaurants der im März 2020 pleite gegangenen Steakhaus-Kette Maredo sollen wieder öffnen. Ein Investor hat die Markenrechte gekauft.

Eine Filiale der Steakhaus am Neumarkt in Dresden. Zur Zukunft der sächsischen Maredo-Häuser wurde nichts bekannt.
Eine Filiale der Steakhaus am Neumarkt in Dresden. Zur Zukunft der sächsischen Maredo-Häuser wurde nichts bekannt. © Archivbild: Jürgen Lösel

Düsseldorf. Ein knappes halbes Jahr nach der Schließung aller Restaurants der insolventen Steakhouse-Kette Maredo sollen wieder Lokale mit dem Traditionsnamen öffnen. Insolvenzverwalter Nikolaos Antoniadis hat die Markenrechte von Maredo an einen Investor verkauft.

Den Anfang sollen in den ersten beiden Juli-Wochen Maredo-Restaurants in Dortmund, Berlin und Mülheim an der Ruhr machen, wie Antoniadis am Donnerstag mitteilte. Bis Jahresende sollen dann in bis zu 12 Maredo-Lokalen wieder Steaks gegrillt werden, unter anderem in Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf. Etwa 300 neue Arbeitsplätze sollen entstehen.

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Das 1973 gegründete Unternehmen, das schon vor der Corona-Pandemie unter Druck stand, hatte im März 2020 einen Insolvenzantrag gestellt. Zunächst wurde ein Teil der 35 Restaurants geschlossen und die dort beschäftigten Mitarbeiter wurden entlassen. Im Januar 2021 kam dann das Aus für die verbliebenen 22 Lokale.

Weil Maredo keinen Zugang zu den Staatshilfen erhalten habe, sei ihm keine andere Wahl geblieben, als allen Mitarbeitern sowie auch alle Mietverträge zu kündigen, hatte Antoniadis den Schritt begründet. (dpa)

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