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Dresdens Verwaltung setzt auf Carsharing

Die Stadtverwaltung hat den Nutzungsvertrag für Teil-Autos verlängert. Für das neue Verwaltungszentrum sind weitere Stellplätze geplant.

Verwaltungsbürgermeister Dr. Peter Lames und Marcus Buchfeld von Teil-Auto vor einem Carsharing-E-Auto.
Verwaltungsbürgermeister Dr. Peter Lames und Marcus Buchfeld von Teil-Auto vor einem Carsharing-E-Auto. © René Paritschkow/ teilauto.net

Dresden. Die Verwaltung der Landeshauptstadt Dresden setzt weiter auf Carsharing für ihre Angestellten. Schon zum zweiten Mal hat die Stadt den Nutzungsvertrag mit dem Anbieter Teil-Auto um vier weitere Jahre verlängert.

Verwaltungsbürgermeister Peter Lames erklärt dazu: "Nicht genutzte Fahrzeuge verursachen unnötige Kosten. Deshalb ist es bei städtischen Autos wichtig, Augenmaß zu bewahren und ergänzend auf flexible Lösungen wie Carsharing zu setzen." Bei der Nutzung von Gemeinschaftsautos werden nur die tatsächlich anfallenden Fahrten gezahlt. Zugang zu den Carsharing-Fahrzeugen bekommt man über eine Kundenkarte oder per App. Es kann zwischen acht verschiedenen Fahrzeugklassen ausgewählt werden. Die Stationen von Teil-Auto sind im Dresdner Stadtgebiet verteilt.

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Parkflächen lassen sich einsparen

"Im vergangenen Jahr konnten wir feststellen, dass unser E-Fahrzeug am Mobi-Punkt Pirnaischer Platz besonders häufig zum Einsatz gekommen ist", erklärt Marcus Buchfeld von Teil-Auto. "Dadurch ist es zu unserem am besten ausgelasteten E-Fahrzeug in Dresden geworden." In der Nähe der Station befinden sich zahlreiche Ämter der Stadt.

Auch für das neue Verwaltungszentrum am Ferdinandplatz werden mehrere Carsharing-Stellplätze eingeplant. Über die Stellplatz- und Garagensatzung lassen sich so Parkflächen einsparen, erklärt die Stadt. Zudem hätten die Verwaltungsangestellten kurze Wege zur nächsten Gemeinschaftsauto-Station.

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Teil-Auto wurde 1992 in Halle/Saale gegründet und ist heute als Carsharing-Dienstleister in insgesamt 20 Städten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen vertreten. In Dresden stellt das Unternehmen nach eigenen Angaben 13.000 privaten und geschäftlichen Kunden insgesamt 330 Fahrzeuge an rund 200 Stationen bereit. 18 davon sind so genannte Mobi-Punkte, die ÖPNV, Bike- und Carsharing direkt miteinander verknüpfen. (SZ/dob)

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