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Wirtschaft

Infineon ist Station einer E-Auto-Tour

Der Mikrochip-Konzern unterstützt elektrisches Fahren – davon hat auch seine Dresdner Fabrik etwas.

Infineon ist mit Halbleiter-Komponenten an Bord des ID.3.
Infineon ist mit Halbleiter-Komponenten an Bord des ID.3. © PR

Dresden. Von Steckdose zu Steckdose: Der Langstreckenrekordfahrer Rainer Zietlow und sein Beifahrer Dominic Brüner wollen an 65 Tagen rund 640 Ladestationen von Oberstdorf bis Sylt anfahren. Die Dresdner Mikrochipfabrik des Infineon-Konzerns mit 2.700 Beschäftigten gehört zu den Stationen der Tour, die am Montag in Bayern begonnen hat. Infineon teilte in München mit, die Marathonfahrt mit dem neuen VW-Elektroauto ID.3 führe über alle deutschen Schnellladepunkte mit einer Ladeleistung von mehr als 60 Kilowatt und dauere bis Anfang Dezember. Hotelkonzerne gehören zu den Unterstützern.

Das Elektroauto ID.3 aus Zwickau enthält den Angaben zufolge mehr als 50 Halbleiter von Infineon. Die Dresdner Mikrochipfabrik stellt unter anderem Chips für ein Modul her, das im Werk Warstein in Nordrhein-Westfalen gefertigt wird und im Auto den Gleichstrom aus der Batterie in Wechselstrom für den Elektromotor wandelt. Je effizienter die Halbleiter arbeiten, desto mehr Reichweite lässt sich mit einer Batterieladung erzielen. 15 der 20 im vorigen Jahr meistverkauften Elektroauto- und Plug-in-Hybrid-Modelle nutzen laut Infineon Leistungsbausteine des Konzerns. Der Konzern hat auch viele Kunden in Asien. In Ladesäulen sollen besonders effiziente Halbleiter dafür sorgen, dass von der Energie aus dem Stromnetz möglichst viel im Auto ankommt.

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Infineon-Manager Stephan Zizala sagte, der Konzern trage dazu bei, Ladezeiten weiter zu verkürzen. Die Nachfrage nach Elektromobilität nehme in Deutschland „rasant Fahrt auf“. Als Partner der Tour wolle der Konzern zeigen, wie wichtig „führende Technologien für den Erfolg der Elektromobilität“ seien. Die Langstreckenfahrt soll in einem Monat über Warstein, wenige Tage später über Dresden führen und Anfang Dezember auf Sylt enden. Genaue Kalendertage wurden in der Pressemitteilung nicht vorgegeben.

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