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Sachsen ist Vorletzter bei der Tarifbindung

Kaum jedes 6. Unternehmen in Sachsen regelt Löhne und Arbeitszeiten mit Gewerkschaften und nur gut jeder Zweite im Staatsbetrieb profitiert von einem Tarifvertrag. Der Unterschied beim Lohn ist erheblich.

Von Michael Rothe
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Der DGB Sachsen fordert eine höhere Tarifbindung. Bei Lieferdiensten wie Lieferando ist die Durchsetzung wegen der hohen Fluktuation besonders schwer.
Der DGB Sachsen fordert eine höhere Tarifbindung. Bei Lieferdiensten wie Lieferando ist die Durchsetzung wegen der hohen Fluktuation besonders schwer. © dpa

Dresden. Obwohl in Sachsen weniger Beschäftigte von Tarifverträgen profitieren als vor fünf Jahren, hat der Freistaat den letzten Platz im Länderranking an Mecklenburg-Vorpommern abgegeben. Das geht aus neuen Daten des WSI-Instituts der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung für 2021 hervor. Danach hatten 42 Prozent der Mitarbeitenden Tarifbindung, nach 43 Prozent zwei Jahre zuvor und 51 Prozent zur Jahrtausendwende. Das Mittel betrug 52, bei Spitzenreiter Bremen 59 Prozent.

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