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Sachsen als "Macher des Ostens" geehrt

Zwei Gründerteams, ein Konzernchef und eine Wissenschaftlerin wurden Dienstagabend in Berlin mit dem Preis "Macher30" gefeiert.

Die Firma Wandelbots aus Dresden hat am Dienstagabend in Berlin den Preis "Macher30" gewonnen.
Die Firma Wandelbots aus Dresden hat am Dienstagabend in Berlin den Preis "Macher30" gewonnen. © Wandelbots

Zum 30. Jubiläum der Deutschen Einheit hat die Initiative „Macher30 - der Ehrenpreis des Ostens“ am Dienstagabend in Berlin engagierte Menschen ausgezeichnet, die durch ihr tägliches Wirken Verantwortung für die Region übernehmen und sich um die erfolgreiche Transformation in Ostdeutschland bemühen. Vier der insgesamt zwölf prämierten „Macher30“ kommen aus Sachsen.

In der Kategorie Wirtschaft wurde Rainer Gläß, Gründer und Vorstandsvorsitzender der GK Software AG aus Schöneck gewürdigt. Ihm und seinem Gründungspartner Stephan Kronmüller gelang es, die technologisch führende Lösungsplattform für Einzelhandels-Software aufzubauen. Der an der Börse notierte Konzern hat inzwischen 1200 Beschäftigte.

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"Einzigartige" smarte Jacken

In der Kategorie Newcomer kommen gleich zwei von drei ausgezeichneten Startups aus Dresden: Cloud & Heat Technologies GmbH und Wandelbots. Bei Cloud & Heat überzeugte die Expertenjury, dass die Firma mit ihren grünen Rechenzentren gleich zwei Megatrends unserer Zeit angeht, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Die Vision von Wandelbots, durch smarte Jacken mit eingebauten Sensoren sowie andere Produkte den Einsatz von Robotern auch für kleinere Firmen erschwinglich zu machen, nannte Laudator Achim Oelgarth, Vorstand des Ostdeutschen Bankenverbands, „einzigartig“.

Brigitte Voit. Direktorin des Leibniz-Instituts für Polymerforschung in Dresden und Professorin für „Organische Chemie der Polymere“ an der TU Dresden ist „Macherin30“ in der Kategorie Wissenschaft. Sie habe großen Anteil daran, dass sich die TU Dresden in der Spitzengruppe deutscher Universitäten befinde, hieß es in der Laudatio. 

Die Geehrten seien eine Inspiration

Insgesamt wurden in den Kategorien Wirtschaft, Wissenschaft, Kommune und Newcomer neun Persönlichkeiten und drei Gründerteams aus den ostdeutschen Bundesländern für ihre Leistungen ausgezeichnet. Die Geehrten seien Vorbilder und machten Mut, erklärte Marco Wanderwitz, Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer. Allen Prämierten sei ein zupackender Gestaltungswille zu eigen. Sie seien eine Inspiration für viele junge Menschen in Ostdeutschland, betonte Oelgarth.

Verliehen wurde der Preis  gemeinsam vom Ostdeutschen Bankenverband, der privaten Hochschule ESMT Berlin, dem Verein Berliner Kaufleute und Industrieller sowie der Schweizer Personalberatungsgesellschaft Egon Zehnder.  Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. (SZ/nm)

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