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Whisky pur, aber ohne Chips

Die Entscheidung Intels für Magdeburg zeigt Sachsen Grenzen auf: Es fehlt an großen Gewerbeflächen. Der Freistaat hofft dennoch auf Effekte für Silicon Saxony. Kleinere Projekte funktionieren ohnehin.

Von Michael Rothe
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Noch verkauft Frank Leichsenring nur schottischen Whisky. Aber demnächst soll sich die dortige Tradition mit sächsischer Handwerkskunst paaren.
Noch verkauft Frank Leichsenring nur schottischen Whisky. Aber demnächst soll sich die dortige Tradition mit sächsischer Handwerkskunst paaren. © Christian Juppe

Frank Leichsenring ist in freudiger Erwartung. Am 7. April soll im Dresdner Alberhafen Deutschlands größte Whisky-Manufaktur geboren, sprich eröffnet, werden. Jahrelang waren er und sein Kumpel mit der Schnapsidee schwanger gegangen, hatten sie sich bei Skatabenden durch alle Whiskysorten gearbeitet und dann ihren Entschluss gefasst. Nach anderthalb Jahren Bauzeit ist es soweit. Das schmucke Besucherzentrum ist längst fertig, auch das einzigartige Musikstudio. In der künftigen Brennerei mit den gewaltigen Tanks werden u. a. die letzten der 4.500 Meter Edelstahlrohr verlegt. Im Gemäuer der einstigen Elblachsräucherei sollen 15 Jobs entstehen und jährlich rund eine Million Flaschen des „Lebenswassers“.

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