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Wirtschaft

Unternehmerkrone geht an Familie Bang

Ein Vater und seine Söhne aus Oelsnitz sind "Sachsens Unternehmer des Jahres". Die Kranbauer gewinnen gegen 42 Konkurrenten. Nicht die einzigen Sieger.

Unternehmer des Jahres 2021 werden Werner Bang und seine Söhne Christoph und Markus Bang.
Unternehmer des Jahres 2021 werden Werner Bang und seine Söhne Christoph und Markus Bang. © Arvid Müller

Sachsens "Unternehmer des Jahres" 2021 kommen aus dem Vogtland. Werner Bang und seine Söhne Christoph und Marcus Bang, Chefs und Inhaber der Bang Kransysteme GmbH & Co. KG in Oelsnitz, erhielten am Freitag im Beisein von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) "Die Träumende", den Siegerpreis in Form einer vergoldeten Bronzestatue von Malgorzata Chodakowska.

Der Festakt fand wegen der Corona bedingten Hygieneauflagen zum zweiten Mal mit nur etwa 50 geladenen Gästen in Dresdens gläserner Manufaktur von Volkswagen statt.

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Auch in diesem Jahr nur in kleinem Rahmen: Die Verleihung der Preise in der VW-Manufaktur.
Auch in diesem Jahr nur in kleinem Rahmen: Die Verleihung der Preise in der VW-Manufaktur. © Foto: Arvid Mueller

Vom Ein-Mann-Betrieb zum Global Player

Von Werner Bang (69) 1989 als Ein-Mann-Unternehmen gegründet, hat sich der Familienbetrieb zu einem weltweit agierenden Unternehmen entwickelt. Seine Prozess- und Automatik-Krane sind vor allem in der EU, in China, Mittel- und Südamerika gefragt. Zu den Abnehmern zählen namhafte Autobauer, Stahlproduzenten, Energieerzeuger und Papierhersteller.

Das Unternehmen mit gut 25 Millionen Euro Jahresumsatz hat in den vergangenen Jahren viel in den eigenen Kran-Campus, das Know-How und das 155-köpfige Team investiert. Neben wirtschaftlichen Erfolgen punktet es als lokaler Arbeitgeber - und bleibt dank gelungener Nachfolgeregelung auch in Zukunft in den Händen der Familie Bang.

Hubertus Bartsch, Chef der Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig GmbH, wurde für sein Lebenswerk geehrt. Nach der Übernahme des insolventen Unternehmens 1999 sorgten er und sein Team allein in den nächsten fünf Jahren dafür, den Umsatz zu verdreifachen und die Mitarbeiterzahl zu verdoppeln. Der langjährige Unternehmensberater hatte zuvor bereits das Eisen- und Hüttenwerk in Thale (Harz) saniert und vielen der 6.000 Beschäftigten eine Zukunft gesichert.

Hubertus Bartsch, Chef der Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig GmbH, wurde für sein Lebenswerk geehrt.
Hubertus Bartsch, Chef der Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig GmbH, wurde für sein Lebenswerk geehrt. © Andre Kempner/LVZ
Alexander Helm, Geschäftsführer der Casida GmbH, wurde bester Gründer des Jahres.
Alexander Helm, Geschäftsführer der Casida GmbH, wurde bester Gründer des Jahres. © Uwe Mann
Der Sonderpreis „Fokus X – Bester Chancenmanager“ geht an Melissa Blankenship-Küttner und Rüdiger School in Glauchau.
Der Sonderpreis „Fokus X – Bester Chancenmanager“ geht an Melissa Blankenship-Küttner und Rüdiger School in Glauchau. © Uwe Mann

Werbebudget über 60.000 Euro als Sonderpreis

Der Sonderpreis „Fokus X – Bester Chancenmanager“ geht an Melissa Blankenship-Küttner und Rüdiger School in Glauchau. Ihre Saxony International School Carl Hahn gGmbH hat die Corona-Krise zu einem Quantensprung im digitalen Lernen und Lehren genutzt. Der Preis ist dotiert mit Medialeistungen im Wert von 60.000 Euro bei den Wettbewerbspartnern Sächsische Zeitung, Freie Presse und Leipziger Volkszeitung.

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Das gleiche Werbebudget erhalten die besten Gründer des Jahres: Alexander und Ute Helm aus Werdau hatten sich in der vergangenen Woche bei einer öffentlichen Onlineabstimmung unter fünf Finalisten durchgesetzt. Ihr Pharma-Start-up Casida baut auf rein natürliche Medizin- und Kosmetikprodukte.

Der Wettbewerb »Sachsens Unternehmer des Jahres« ist eine Initiative von Sächsischer Zeitung, Freier Presse, Leipziger Volkszeitung, MDR Sachsen, Volkswagen Sachsen, LBBW, KPMG und AOK PLUS.

www.unternehmerpreis.de

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