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Sachsen

Sorge im Handwerk um anhaltende Holzknappheit

Viele auf Holz angewiesene Handwerker in Sachsen sind unternehmerisch und existenziell gefährdet. Sie fordern die Politik zum Handeln auf.

Viele auf Holz angewiesene Handwerker in Sachsen sind unternehmerisch und existenziell gefährdet.
Viele auf Holz angewiesene Handwerker in Sachsen sind unternehmerisch und existenziell gefährdet. © dpa

Dresden. Angesichts anhaltender Materialknappheit und Preissteigerungen hat das Handwerk die Politik in Sachsen zum Handeln aufgefordert. "Akuten Handlungsbedarf sehen wir nicht zuletzt deshalb, weil die Situation in den von Überschwemmungen betroffenen Gebieten in Deutschland zusätzlich zu einem massiven Bedarf an Bau-Rohstoffen führen wird, auf den wir reagieren müssen", sagte der Präsident des Sächsischen Handwerkstages, Jörg Dittrich, am Mittwoch laut Mitteilung.

Viele auf Holz angewiesene Handwerker in Sachsen seien unternehmerisch und existenziell gefährdet. Der Handwerkstag fordert langfristige Strategien für eine Stabilisierung des Marktes.

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Zunächst sollten sich betroffene Akteure wie Produzenten, Sägewerkbetreiber und holzverarbeitende Unternehmen vernetzen und gemeinsam mit der Politik über den Aufbau regionaler Holz-Lieferketten beraten, so Dittrich. Nur so könne die Branche unabhängiger von globalen Lieferengpässen werden.

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In ihrem Positionspapier zielt der Handwerkstag zudem auf flexiblen Holzeinschlag sowie auf die Einführung einer speziellen Klausel bei öffentlichen Aufträgen ab, die es ermöglicht, einen Teil der Preissteigerungen an die Auftraggeber weiterzugeben. (dpa)

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