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Stabwechsel bei Globalfoundries in Dresden

Der Halbleiterhersteller bekommt ab Oktober einen neuen Chef. Er ist am Standort schon bestens bekannt.

Manfred Horstmann
Manfred Horstmann © Globalfoundries

In Dresdens größter Chipfabrik gibt es einen Wechsel an der Spitze. Der 52-jährige promovierte Physiker Manfred Horstmann wird ab  1. Oktober 2020 den  Globalfoundries Standort leiten. Der bisherige Produktions-und Technologie-Chef des sächsischen Halbleiterwerkes folgt damit auf Thomas Morgenstern, der das Unternehmen verlässt.

KC Ang, Senior Vice President und Chef der Fertigungsstandorte außerhalb der USA, würdigte die Leistungen von Thomas Morgenstern: „Unter seiner Führung hat der Standort Dresden eine konsequente strategische Neuausrichtung erfahren und innovative Technologieplattformen für weitere Kunden und Märkte erfolgreich eingeführt". Damit sei der Standort für weiteres Wachstum in den kommenden Jahren sehr gut positioniert, betont er.

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Zu Morgensterns Nachfolger sagte Ang: „Manfred Horstmann ist seit 23 Jahren am Standort tätig und damit ein Mann der ersten Stunde unseres Dresdner Werkes. Als Technologiechef haben seine Teams und er maßgeblich zur gelungenen Neuausrichtung des Standortes in den vergangenen Jahren beigetragen". Zusätzlich zur Technologieentwicklung hatte Horstmann vor Kurzem auch die Verantwortung für die gesamte Fertigung übernommen. Das Dresdner Werk ist nach eigenen Angaben zurzeit voll ausgelastet. "Wir sind dabei, die Kapazitäten  in den nächsten Jahren zu erweitern“, so Ang. Globalfoundries hat derzeit rund 3.200 Beschäftigte in Dresden. In den Standort wurden bis jetzt zwölf Milliarden US-Dollar investiert. 

Manfred Horstmann ist Absolvent der RWTH Aachen/Forschungszentrum Jülich. Seine erste berufliche Station führte ihn 1997 zu AMD nach Dresden. Er hält mehr als 100 Patente und ist in einer Reihe von Gremien aktiv wie etwa bei der Helmholtz-Gemeinschaft, dem  Forschungszentrum Jülich oder dem Namlab an der TU Dresden.

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