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Besucht Dresden! Stadt wirbt auf Rädern für Dresden-Trips

Die gesamte Tourismusbranche wartet dringend auf einen Schub. Deshalb wird jetzt auch rollend in Metropolen für einen Urlaub an der Elbe geworben.

Mit Fahrrädern und Plakat-Anhängern wirbt Dresden noch bis Ende der Woche in vier deutschen Großstädten für einen Trip an die Elbe.
Mit Fahrrädern und Plakat-Anhängern wirbt Dresden noch bis Ende der Woche in vier deutschen Großstädten für einen Trip an die Elbe. © DMG

Dresden. Mit Plakaten werben kann jeder. Dresden hat sich dagegen eine ganz besondere Kampagne einfallen lassen. Für die Stadt und das benachbarte Elbland wird gerade auf Fahrrädern in ganz Deutschland geworben.

Unterwegs sind die Bikes in Nürnberg, Frankfurt, Hannover und Berlin - je zwei pro Stadt. Jedes Rad zieht einen Anhänger mit sich. Darauf zu sehen: Banner mit Motiven wie die Frauenkirche und Waldwanderwege rund um Moritzburg. Dazu die Aufforderung: Visit Dresden - besuchen Sie Dresden!

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2.600 Kilometer lange Promotion-Tour

Acht Tage sind die Räder unterwegs. Und das noch bis zum Ende dieser Woche. Pro Stadt sind sie dann 640 Kilometer gefahren. Macht insgesamt eine 2.600 Kilometer lange Promotion-Tour in den vier Großstädten.

"Unsere Fahrradwerbung in Nürnberg, Frankfurt am Main, Hannover und Berlin kommt gut an, das zeigen auch direkte Rückmeldungen aus den Städten", sagt Corinne Miseer, Geschäftsführerin der Dresden Marketinggesellschaft (DMG), die die Kampagne in Auftrag gegeben hat. "Wir haben uns für diese außergewöhnliche und nachhaltige Form der Bannerwerbung entschieden, weil dies bestens zu unserer Botschaft passt. Mit drei unterschiedlichen Motiven laden wir ein, die Schönheit, den Genuss und die Natur von Dresden-Elbland zu entdecken, zum Beispiel bei einer Wanderung."

Die Maßnahme sei Teil der umfassenden Restart-Kampagne, mit vor allem in Deutschland und ausgewählten Auslandsmärkten wie den Anrainerstaaten Polen und Tschechien für das sächsische Reiseziel geworben werden soll. Denn die Übernachtungszahlen sind in den ersten sechs Monaten verglichen mit dem ersten Corona-Krisenjahr noch einmal eingebrochen.

Dresden-Tourismus braucht dringend einen Schub

So sind im ersten Sommermonat Juni nur 153.767 Übernachtungen gezählt worden – noch einmal rund 55.000 weniger als im Vorjahresmonat. Auch der Juli wäre noch lange nicht so gut gelaufen wie der 2020, so ein Sprecher der Dresdner Hotel-Allianz. Die Hoteliers hoffen nun, in den letzten Augusttagen und im September noch einmal einen großen Schwung neuer Touristen begrüßen zu können.

"Dresden und das Elbland haben einen sehr guten Ruf in allen vier Städten, in denen wir für die DMG unterwegs waren", sagt Carlos Sievers, Geschäftsführer der beauftragten Hamburger Agentur Dybill. Aufgabe der rollenden Promoter war es auch, ein bisschen von der Region zu erzählen. "Zwei unserer Mitarbeiter in Berlin kamen direkt vor dem Berliner Hauptbahnhof mit einem Pärchen ins Gespräch, das auf Interrailtour durch Europa war", so Sievers weiter.

"Omid und Michel, so heißen die Promoter, haben dem Pärchen die Stadt Dresden so schmackhaft gemacht, dass die zwei Reisenden direkt den nächsten Zug nach Dresden genommen haben."

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