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Tourismuschef: Nachhaltigkeit kann man nicht diktieren

Die Sächsische Schweiz boomt, gilt aber trotz Masse als nachhaltiges Reiseziel. Tourismusexperte Tino Richter über einen Strategiewechsel und dessen Chancen.

Von Katarina Gust
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"Der ländlichste Ort wird nicht immer an Bus und Bahn angebunden werden können", sagt Tino Richter, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz.
"Der ländlichste Ort wird nicht immer an Bus und Bahn angebunden werden können", sagt Tino Richter, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz. © Norbert Millauer

Die Tourismusbranche in der Sächsischen Schweiz hat unter der Corona-Pandemie gelitten - davon aber auch profitiert. Mitten in der Krise, als Reisen plötzlich nur noch eingeschränkt möglich war, wurde die Nationalparkregion überrannt. Urlaub vor der eigenen Haustür boomte wieder. Ein Trend, der bis heute anhält. Der Tourismusverband Sächsische Schweiz sieht die Zukunft aber nicht im Massentourismus, sondern setzt vielmehr auf Nachhaltigkeit. Unter anderem mit der nächsten Auflage der Nachhaltigkeitstage, die vom 23. März bis 2. April über 20 Veranstaltungen zu dem Thema parat haben. Wie sich die Sächsische Schweiz für den Tourismus von morgen wappnen will, welche Chancen es gibt und wo noch nachgesteuert werden muss, sagt Tino Richter, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz.

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