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Deutschland & Welt

Wanderer bleiben im Neuschnee stecken

Eine Gruppe Deutscher wollte in Österreich eine Herbstwanderung machen. Am Ende musste sie ein Hubschrauber retten.

Ein Kälteeinbruch und Niederschläge haben in Österreich und der Schweiz  zu einem frühen Wintereinbruch geführt.
Ein Kälteeinbruch und Niederschläge haben in Österreich und der Schweiz zu einem frühen Wintereinbruch geführt. © Expa/Johann Groder/APA/dpa

Salzburg. Zehn deutsche Wanderer haben den Wintereinbruch in den österreichischen Alpen unterschätzt und mussten per Hubschrauber gerettet werden. Sie waren im Neuschnee stecken geblieben. Unter den Wanderern waren fünf Menschen aus Thüringen, drei aus Bayern und je eine Person aus Hessen und Rheinland-Pfalz, wie die Polizei am Montag mitteilte. Alle zehn blieben unverletzt.

Die Gruppe hatte das Wochenende auf einer Hütte in Saalfelden am Steinernen Meer im Pinzgau verbracht und machte sich laut Polizeibericht am Sonntagmorgen auf den Weg ins Tal, obwohl ihnen die Hüttenwirtin wegen des Neuschnees am Samstag davon abgeraten hatte.

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Für die Kosten des Einsatzes müssen die Wanderer nun selbst zahlen. "Auch wenn nur wenige Zentimeter Schnee angesagt werden, können im Gebirge zwei bis drei Meter hohe Schneeverwehungen entstehen", warnte Bergretter Markus Reichholf. (dpa)

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