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Einkaufen und Schenken

Online weniger bestellen für Nachhaltigkeit

Onlineshopping macht Spaß, Umweltschutz nicht. Es kommt künftig darauf an, Einkaufen und Nachhaltigkeit zu verbinden. Und das ist gar nicht so schwer.

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© Bildquelle: pexels / Sam Lion

Im Netz bestellen ist bequem. So bequem, dass viele Verbraucherinnen und Verbraucher dort mehr oder zumindest öfter bestellen als vielleicht nötig wäre. Konkret wird derzeit gut jeder achte Online-Kauf (12 Prozent) zurückgeschickt, wie aus einer Studie von Bitkom Research hervorgeht.

Und 22 Prozent der Online-Shoppenden geben an, manchmal oder regelmäßig Waren in dem Wissen zu bestellen, diese wieder zurückzuschicken - etwa wenn es um Kleidung in mehreren Größen geht. Auf der anderen Seite bündeln bereits 71 Prozent bewusst mehrere Bestellungen, um Lieferwege zu reduzieren.

CO2-neutraler Versand

Für mehr Nachhaltigkeit rät auch das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Käuferinnen und Käufern, Teillieferungen sowie unnötige Retouren zu vermeiden und - falls möglich - eine umweltfreundliche Versandoption auszuwählen. Teils böten Händler an, etwa den durch Verpackung und Versand entstehenden CO2-Ausstoß zu kompensieren.

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Auch das Vereinbaren eines Wunsch-Zustelltermins oder -ortes mit dem Lieferdienst sei aus Umweltsicht sinnvoll. Wenn man nicht daheim ist, kann es sonst sein, dass das Paket bis zum zweiten Zustellversuch weiter unnötig herumgefahren wird.

Mal wieder in den Laden gehen

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Nicht zuletzt kann man auch einfach mal wieder in Geschäften vor Ort einkaufen. Auch im stationären Handel gebe es Angebote, Rabattaktionen und Deals, so das EZV weiter. Und um Ressourcen zu schonen, lohnt sich auch öfter die Frage, ob ein bestimmter
Gegenstand oder ein bestimmtes Gerät wirklich neu sein muss - oder ob es hier und da nicht auch gut mit etwas Gebrauchtem funktioniert.

Im Rahmen der Bitkom-Research-Studie waren 1103 Internetnutzerinnen und -nutzer ab 16 Jahren befragt worden, darunter 1055 Onlinekäuferinnen und -käufer. (dpa/tmn)

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