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Deutschland & Welt

Sorge vor neuen Lavaströmen im Kongo

Ein Vulkanausbruch nach der Großstadt Goma hat Panik ausgelöst. Ein Teil des Lavastroms stoppte erst kurz der Stadt. Doch die Lage bleibt weiter angespannt.

Eine Person steht vor der Lava vom Ausbruch des Mount Nyiragongo in Buhene, am Stadtrand von Goma in den frühen Morgenstunden.
Eine Person steht vor der Lava vom Ausbruch des Mount Nyiragongo in Buhene, am Stadtrand von Goma in den frühen Morgenstunden. © Justin Kabumba/AP/dpa

Goma. Nach dem Ausbruch des Vulkans Nyiragongo in der Demokratischen Republik Kongo bleibt die Lage in der von Lava bedrohten Grenzstadt Goma angespannt. Der Schulunterricht werde auf unbestimmte Zeit ausgesetzt, ordnete der zuständige Gourverneur Ndima Constant nach einer Krisensitzung in der Nacht zu Montag an. Er reagierte damit auf Berichte über weitere Erdstöße in der Region, die die Furcht vor weiteren Lavaströmen nähren.

Vier Touristen, die auf der Bergspitze des Nyiragongo festsaßen, wurden am Montagmorgen von einem Team des Nationalen Instituts für Naturschutz ins Tal begleitet. Nach Angaben von Virunga-Parkdirektor Emmanuel Demerode wurden sie zunächst zum Ort Rumangabo gefahren und von dort nach Goma ausgeflogen. Über ihre Nationalität wurde zunächst nichts bekannt.

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Der aktive Vulkan befindet sich im Virunga-Nationalpark, knapp 20 Kilometer nördlich der Stadt Goma und damit nahe der Grenze zu Ruanda.
Der aktive Vulkan befindet sich im Virunga-Nationalpark, knapp 20 Kilometer nördlich der Stadt Goma und damit nahe der Grenze zu Ruanda. © AP

Am Vortag waren Einwohner, die ihre Häuser am Samstagabend in Panik verlassen hatten, zögernd wieder zurückgekehrt. Ein Teil des Lavastroms hatte sich Richtung Goma gewälzt, war aber vor der Grenzstadt gestoppt. Der Vulkan befindet sich im Virunga-Nationalpark, etwa 20 Kilometer nördlich der Zwei-Millionen-Einwohner-Stadt - und damit auch nahe der Grenze zu Ruanda. Die Lavaströme flossen hauptsächlich durch Teile des Nationalparks, hatte der Leiter des vulkanologischen Observatoriums von Goma, Celestin Mahinda, erklärt.

Mount Nyiragongo brach zuletzt 2002 aus. Lava zerstörte damals große Teile von Goma. Rund 250 Menschen wurden bei dem Ausbruch getötet, 120.000 wurden obdachlos. (dpa)

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