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Modellbahnhersteller Piko mit schwächelndem Umsatz

2024 ist für Piko eigentlich ein Grund zum Feiern: Zum 75-jährigen Firmenjubiläum will der Modellbahnhersteller viele Neuheiten auf den Markt bringen und den Umsatz ankurbeln. Doch es gibt Probleme.

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Verzögerte Lieferungen und eine anhaltende Kaufzurückhaltung haben beim ostdeutschen Modellbahnhersteller Piko in den ersten fünf Monaten des Jahres zu eher verhaltenen Geschäften geführt.
Verzögerte Lieferungen und eine anhaltende Kaufzurückhaltung haben beim ostdeutschen Modellbahnhersteller Piko in den ersten fünf Monaten des Jahres zu eher verhaltenen Geschäften geführt. © dpa/Daniel Vogl

Sonneberg. Verzögerte Lieferungen und eine anhaltende Kaufzurückhaltung haben beim ostdeutschen Modellbahnhersteller Piko in den ersten fünf Monaten des Jahres zu eher verhaltenen Geschäften geführt. Der Gesamtumsatz liege Ende Mai leicht unter dem Vorjahresniveau und unter dem für 2024 geplanten Erlösen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Sonneberg mit.

So habe produktionsbedingt etwa die Auslieferung von Neuheiten verschoben werden müssen, hieß es. Zudem hätten die Containerlieferungen aus dem Piko-Werk in China bis zu drei Wochen längere Laufzeiten.

Der Modellbahnhersteller hatte im 75. Jahr seines Bestehens 450 Produktneuheiten bei Lokomotiven und Wagen angekündigt. Das Spektrum reiche dabei etwa von Sondermodellen in allen Spurgrößen bis zu einer Dampflok der Baureihe 62, die Dampf ausstoße.

Das mittelständische Unternehmen mit knapp 650 Beschäftigten in Deutschland und China nennt keine absoluten Zahlen zu Umsatz und Gewinn. Bislang hält Piko nach eigenen Angaben noch an dem in diesem Jahr angepeilten Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich fest. (dpa)