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Elektro-SUV ID.4 in Dresden vorgestellt

Mit dem kompakten ID.4 will Volkswagen seine Elektroflotte weiter ausbauen. Gebaut werden soll das Modell in Zwickau.

Eine Mitarbeiterin enthüllt in der Gläsernen Manufaktur einen ID.4 von Volkswagen, dem ersten Elektro-SUV der Marke.
Eine Mitarbeiterin enthüllt in der Gläsernen Manufaktur einen ID.4 von Volkswagen, dem ersten Elektro-SUV der Marke. ©  dpa/Robert Michael

Wolfsburg/Dresden. Mit dem kompakten Sportgeländewagen (SUV) ID.4 will Volkswagen seine Elektroflotte weiter ausbauen. Am Mittwochabend wurde der Mittelklassewagen im Internet und zeitgleich in Europa, China und den USA vorgestellt. Gebaut werden soll das Modell - wie auch der ID.3 - zunächst in Zwickau. Die Produktion war bereits Ende August angelaufen, derzeit werden rund 50 Fahrzeuge täglich in dem sächsischen Werk hergestellt. Gegen Ende des Jahres soll der ID.4 mit einer Reichweite bis zu 520 Kilometern auf den Markt kommen.

Bis 2025 sollen jährlich 1,5 Millionen Elektrofahrzeuge der Marke Volkswagen gebaut werden, darunter rund 500.000 ID.4, sagte ein Sprecher in der Gläsernen Manufaktur in Dresden bei der Präsentation.

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VW will den ID.4 aber auch in Asien und Nordamerika bauen, im chInesischen Anting soll die Fertigung ebenfalls noch 2020 beginnen. Der Elektro-SUV soll die E-Mobilität laut Volkswagen aus der Nische holen und für ein Massenpublikum tauglich machen. Als "Weltauto" will Volkswagen den ID.4 vermarkten und damit die steigende Nachfrage nach kompakten Geländewagen bedienen.

Besucher betrachten den ID.4 von Volkswagen, dem ersten Elektro-SUV der Marke.
Besucher betrachten den ID.4 von Volkswagen, dem ersten Elektro-SUV der Marke. © dpa

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Das Auto basiert wie der ID.3 auf dem Modularen Elektrobaukasten (MEB). Die Plattform soll einheitliche Technik für verschiedene Modelle liefern und durch die Verwendung gleicher Teile in großen Mengen Kosten sparen. Mit dem ID.4 werde die MEB-Plattform nun global ausgerollt, so Kernmarken-Chef Ralf Brandstätter. Bis 2024 fließen konzernweit 33 Milliarden Euro in den Ausbau des elektrischen Angebots mit rund 70 Modellen. (dpa)

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