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ID.Buzz: Der Elektrische Bulli feiert Publikumspremiere in Dresden

Volkswagen stellt am Donnerstag den ID.Buzz offiziell vor. Gemeinsam mit der Stadt Dresden wird das Ladenetz verstärkt.

Von Nora Miethke
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Noch kurt der ID.Buzz - die Elektrovariante des Bulli - getarnt durch Dresden wie hier vor dem Haupteingang des Hotels Bilderberg Bellevue.
Noch kurt der ID.Buzz - die Elektrovariante des Bulli - getarnt durch Dresden wie hier vor dem Haupteingang des Hotels Bilderberg Bellevue. © volkswagen/killig.com

Dresden. Auf diese vollelektrische VW-Modell warten die Fans schon lange – den Bulli mit Batterieantrieb. Am 10. März wird der ID.Buzz – so heißt der E-Bulli künftig - der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Publikumspremiere wird in der Gläsernen Manufaktur gefeiert. Am Montag gab es schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf das neueste E-Modell aus der ID.Familie – allerdings noch unter bunter Musterfolie versteckt. Doch das typische freundliche ID-Frontgesicht war dennoch zu erkennen.

Anlass war die Einweihung der ersten zwei Wallboxen der VW-Tochter Elli in der Tiefgarage des Dresdner Hotels Bilderberg Bellevue. Gemeinschaftlich arbeiten VW, die Stadt Dresden und der Branchenverband Dehoga Sachsen daran, die Landeshauptstadt zur Vorzeigestadt für Elektromobilität zu entwickeln. Das Bellevue kann damit jetzt seinen Mitarbeitenden und Hotelgästen vier Ladesäulen bieten, nächste Woche wird die fünfte eingeweiht. "Die vorhandenen Ladepunkte haben nicht mehr ausgereicht. Viele Hotelgäste nutzen ihre elektrischen Dienstwagen auch für den Wochenendausflug nach Dresden", hat Hoteldirektor Sebastian Klink festgestellt. Und "als guter Gastgeber müssen wir die Ladeinfrastruktur vorhalten, wenn das Bedürfnis danach wächst", so Klink.

400 Ladepunkt in der Stadt Dresden bis Ende 2022

So denken noch nicht alle Hoteliers in Dresden und dem Elbland. 60 von 200 Beherbergungsbetrieben in der Region haben sich an einer Studie der Dresden Marketing GmbH und der Gläsernen Manufaktur zur touristischen Elektromobilität beteiligt. Ergebnis: Von diesen 60 Hotels und Pension verfügen 17 Prozent über eine Ladesäule, meistens sind es Dresdner Hotels. Jeder dritte Beherbergungsbetrieb ist kurzfristig am Aufbau einer Ladeinfrastruktur interessiert, fast jeder zweite mittel- und langfristig. Als die häufigsten Gründe, warum sie noch in keine Ladesäule investiert haben, werden zu hohe Anschaffungskosten, mangelnde Nachfrage und fehlende Förderprogramme genannt.

Die Stadt Dresden wird ihr selbstgestecktes Ziel von 400 Ladepunkten bis Ende 2022 erreichen - drei Jahre früher als geplant. Gegenwärtig sind laut Robert Franke , Amtsleiter für Wirtschaftsförderung, schon 393 Ladepunkte verfügbar. Damit sei Dresden derzeit die Stadt mit dem dichtesten Netz an öffentlichen Ladesäulen bundesweit.

Der ID. Buzz wird nach der Premiere am Donnerstag eine Woche lang bis zum 17. März in der Erlebniswelt der Gläsernen Manufaktur für Besucher zu besichtigen sein.