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Wirtschaft

VW Sachsen baut Ladenetz aus

350 Ladepunkte hat VW an seinen Standorten in Dresden, Zwickau und Chemnitz installiert und hofft, dass andere Arbeitgeber seinem Beispiel folgen.

Ein Mitarbeiter im VW-Werk in Zwickau beim Laden eines vollelektrischen ID.4.
Ein Mitarbeiter im VW-Werk in Zwickau beim Laden eines vollelektrischen ID.4. © Oliver Killig/VW

Volkswagen (VW) Sachsen baut seine Ladeinfrastruktur für Elektroautos in Zwickau, Dresden und Chemnitz weiter stark aus. Am Ende dieses Jahres sind nun 350 Ladepunkte aktiv – ein Plus von 150 gegenüber dem Vorjahr. 215 davon entfallen auf Zwickau, 70 auf Dresden und 65 auf Chemnitz. Im kommenden Jahr will VW Sachsen weitere 130 Ladepunkte installieren – um dann 480 an den drei sächsischen Standorten in Betrieb zu haben.

„Mit dem ID.3 und ID.4 ist Volkswagen in diesem Jahr in die Ära der Elektromobilität gestartet. Dazu gehört auch eine adäquate Ladeinfrastruktur. Wir reden nicht nur darüber, sondern werden verstärkt selbst aktiv“, sagt Reinhard de Vries, Geschäftsführer Technik und Logistik Volkswagen Sachsen.

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Beim größten Autobauer Europas wird davon ausgegangen, dass jeder fünfte Ladevorgang am Arbeitsplatz stattfindet. Deshalb sei die eigene Installation so wichtig. Eigentlich sollten es mehr als 350 Ladepunkte werden, doch die Pläne konnten Corona bedingt nicht eingehalten werden. Wichtig sei aber, so de Vries: „Gespeist werden alle Ladesäulen mit Strom, der zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen stammt.“

Der Durchbruch der Elektromobilität

Die größtenteils auf 11 kW Leistung ausgelegten Ladepunkte sind vor allem für Mitarbeiter, Gäste und Kunden von VW vorgesehen. Ein Teil wird auch auf öffentlichen Parkflächen rund um die Standorte entstehen. So ist jüngst auf dem Besucher-Parkplatz an der Gläsernen Manufaktur in Dresden mit 36 Ladepunkten einer der größten öffentlichen Ladeparks in Sachsen entstanden.

„Wir fördern damit die nachhaltige Mobilität unserer Beschäftigten und hoffen, dass andere Unternehmen in Sachsen unserem Beispiel folgen“, betonten de Vries und der Gesamtbetriebsrats-Vorsitzende Jens Rothe. Denn das Laden am Arbeitsplatz sei ein Schlüssel zum Durchbruch der Elektromobilität.

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