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Kreis Bautzen erstattet Eltern Busgeld

Die Eltern von etwa 15.000 Kindern im Landkreis Bautzen bekommen für zwei Monate ihre gezahlten Schülerverkehr-Zuschüsse zurück. So läuft es.

Während Corona konnten viele Kinder gar nicht oder nur tageweise zur Schule fahren. Deshalb erstattet der Kreis Bautzen den Eltern ihre Zahlungen für zwei Monate zurück.
Während Corona konnten viele Kinder gar nicht oder nur tageweise zur Schule fahren. Deshalb erstattet der Kreis Bautzen den Eltern ihre Zahlungen für zwei Monate zurück. © Symbolfoto: André Schulze

Bautzen. Die Eltern von mehr als 15.000 Kindern im Landkreis Bautzen bekommen demnächst Geld vom Landratsamt überwiesen. Der Kreistag hat am Montagabend beschlossen, die Elternzuschüsse für die Schülerbeförderung in den Monaten Januar und Februar 2021 zurückzuerstatten. Es geht dabei ums insgesamt etwa 420.000 Euro.

Vize-Landrat Udo Witschas (CDU) begründet die Rückzahlung mit den Corona-Einschränkungen beim Unterricht. Aufgrund der Maßnahmen konnten viele Schüler ihre Fahrkarten für den Schulbus nicht nutzen. "Einige Kinder konnten gar nicht in die Schule gehen, einige zeitversetzt, einige nur tageweise. Es wäre eine riesengroße Rechnerei geworden, das für jeden Schüler einzeln aufzuschlüsseln", erklärt Witschas. Deshalb habe sich der Landkreis entschlossen, pauschal auf die Elternbeiträge für zwei Monate zu verzichten.

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Die Rückerstattung reißt aber kein Loch in die Haushaltskasse des Landkreises, weil während Corona auch weniger Busfahrten bestellt und somit bezahlt werden mussten. "Am Ende halten sich die gesparten Ausgaben und die Fahrgeld-Erstattung in etwa die Waage", sagt der Vize-Landrat. Die Auszahlung soll beginnen, sobald die Organisation des neuen Schuljahres 2021/22 im September abgeschlossen ist. (SZ/tbe)

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