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Wem ein höherer Mindestlohn wirklich hilft

Damit es Niedriglöhnern besser geht, müssen alle – Mitarbeiter und Firmen – mitmachen. Denn dann profitieren auch alle.

Von Wolfgang Mulke
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Der Mindestlohn soll auf zwölf Euro erhöht werden - doch es gibt Bedenken.
Der Mindestlohn soll auf zwölf Euro erhöht werden - doch es gibt Bedenken. © imago

Jeder fünfte Arbeitnehmer musste sich vor der Corona-Krise mit einem niedrigen Lohn begnügen. 2,5 Millionen Beschäftigte verdienten nach Angaben des Statistischen Bundesamt 2018 gerade einmal etwa den Mindestlohn und bekamen pro Stunde zwischen 8,75 Euro und 9,24 Euro. Weitere acht Millionen Arbeitnehmer verdienten weniger als 11,50 Euro. Das ist der Schwellenwert für Niedriglöhne. Damit soll bald Schluss ein. In ihren Sondierungsgesprächen hat die angehende Ampelkoalition eine Anhebung der Lohnuntergrenze auf zwölf Euro beschlossen. Bei 160 Stunden Arbeit im Monat kämen die betreffenden Beschäftigten auf 1.920 Euro brutto.

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