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Pirna

Wismut unterliegt im Streit um Pehnabach

Das Unternehmen ist verpflichtet, weiterhin Ersatzwasser einzuspeisen.  Das war jahrelang nicht geschehen. 

© Symbolbild: dpa

Das Oberverwaltungsgericht in Bautzen hat in der zweiten Instanz dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge darin Recht gegeben, dass die Wismut GmbH verpflichtet ist, weiterhin Ersatzwasser in den Pehnabach einzuspeisen. Das war seit den 1960er-Jahren erforderlich, als die Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft als Rechtsvorgängerin der Wismut GmbH bei der Suche nach Uran Grundwasserleiter angebohrt und damit die Quelle des Pehnabachs annähernd zum Versiegen gebracht hatte, teilt das Landratsamt mit.

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2013 hatte die Wismut die Wassereinleitung in den Bach, der durch den Struppener Ortsteil Thürmsdorf zur Elbe fließt, eingestellt. Der Landkreis nahm das nicht hin und erließ eine wasserrechtliche Verpflichtung. Hiergegen ging die Wismut vor und unterließ weiter die Wassereinleitung. Zu Unrecht, wie nun auch das Oberverwaltungsgericht in Bautzen feststellte, nachdem es im Eilverfahren noch zugunsten der Wismut entschieden hatte. Das Unternehmen kann nun noch das Bundesverwaltungsgericht einschalten. (SZ/gk)

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