merken

Sachsen

Wissenschaft würdigt Suzanne Eaton

Die Max-Planck-Gesellschaft trauert um die auf Kreta ermordete Dresdner Wissenschaftlerin.

Die Molekularbiologin Suzanne Eaton wurde auf Kreta getötet. © privat

München/Dresden. Die Max-Planck-Gesellschaft trauert um ihre auf der griechischen Insel Kreta ermordete Forscherin Suzanne Eaton. In einem am Montag auf der Homepage veröffentlichten Brief an deren Ehemann würdigte Präsident Martin Stratmann die Biologin als hervorragende Wissenschaftlerin und wunderbaren Menschen. Sie sei von Beginn an eine Schlüsselperson und eine wesentliche Säule des Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) in Dresden gewesen. "Wir vermissen eine wundervolle, kreative, lebensfrohe, enthusiastische Kollegin und Freundin und eine herausragende Wissenschaftlerin."

Die 59-Jährige war Forschungsgruppenleiterin sowie Professorin am Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden. Sie habe Biologie, Physik und Mathematik miteinander verbunden und damit Interdisziplinarität gefördert, schrieb das MPI-CBG-Direktorium. "Sie forschte in ihrer eigenen Liga." Ihre Studien deckten grundlegende biologische Mechanismen auf, ihr wissenschaftliches Werk habe große internationale Strahlkraft.

Die gebürtige Kalifornierin war am 2. Juli beim Joggen am Rande eines Expertentreffens auf Kreta verschwunden. Sie wurde Opfer eines Verbrechens. (dpa)

Trauerseite für Suzanne Eaton

Weiterführende Artikel

Symbolbild verwandter Artikel

Fall Eaton: Mord im Paradies

Der Mann, der die Dresdner Biologin getötet haben soll, hat ein bürgerliches Leben wie aus dem Bilderbuch geführt. Nur Fassade?

Sachsen wählt: Am 1. September ist Landtagswahl in Sachsen. Sie wissen noch nicht, wen Sie wählen? Der Wahl-O-Mat für Sachsen hilft Ihnen bei der Entscheidung! Alle Berichte, Hintergründe und aktuellen News zur Landtagswahl finden Sie gebündelt auf unserer Themenseite zur Landtagswahl in Sachsen.